Grammatische Studien zu Apollonios Ithodios.
525
■jtoXea? 3’ exeSoiacra ßouAxg. Es wäre nichts leichter als auch hier
xoXXctg zu schreiben, aber mit vollem Rechte bemerkt Wellauer
(in der Note zu d. St.) es sei die auffällige überlieferte Form
beizubehalten, ,praesertim cum intelligi nullo modo possit, quid
qommoverit librarios, ut zokiaq illud, quod soloecismi speciem
prae se fert, scriberent, si usitatissimum illud xoXXdc invenissenth
Hiezu kommt als weitere Stütze und Bestätigung der
Ueberlieferung der Vorgang des Kallimachos, der, weil er im
homerischen Texte die singulare Masculinform als Feminin
gebraucht fand (K 27 3 709 xoüX'uv io' uyp^v), auch Pluralformen
so zu verwenden sich gestattete: Hymn. Del. 28 si Se Xfojv
xoXeec gs xepixpo^Guijiv doioat y.xX. Artem. 42 xoXea; 3’ exeXeqaxo
vip,oac (vgl. Nikandr. Georg. III 12, Schneider 81. 83). Hiezu
kommt das oben bereits erwähnte Particip xexpirj/oxa ßwXov T 1393,
wobei die Femininform durch das Masculinum vertreten wird.
b) Adjectiva composita.
Eine eigene Femininform weisen folgende zusammengesetzte
Adjectiva auf:
’Af/'.dXrj A 1130, aber nur als Eigennamen, während
das Appellativ nur zweier Endungen ist: B 914 ix’ Af/iaXou
Gdvov äziv-i: B 160 Saipvv) . . äy/iaXw. Dieser Umstand ist einigermassen
auffällig, indem Zenodot, dem unser Dichter so vielfach
gefolgt ist, bei diesem Adjectiv die selbständige Femininform
bevorzugte Schob Horn. 11697 ox: ZyjvoSgto; ypdcpe: ayxGXrjv x’ Avxpwva.
äeaeX'b) A 340 I 753 A 637. 724 aeaeXtv]? B 1126 <xeixeXiYjv
A 5 wie Hom. z. B. p 357 äsixeki-qq ex: x^pYj?. Doch braucht es
letzterer auch als Adjectiv zweier Endungen, z. B. x 341 det-•/.eXk)
evt xoixp, was Apollonios vermieden hat.
dGavaxsti? A 795: ’q's auv aOaväraig vje GvYjxfjaiv iaüeiv; bei Homer
schrieb Aristarch dGavaxpat II 32, vgl. Ilesiod äOavdxatc oe Geat?
E. 62. Doch sagt unser Dichter auch aOavaxo? von einem Femininum
A 872 wie Homer oft.
äiovv5 A 389: xepi Se' c<piv ’ äiSvy; xv)xte Xtyvu? nach Hesiod.
Th. 860 ev ß^ucvjaiv äiSvfjs; bei Homer kommt das Wort nicht vor.
äy.ap.dtpaiv sxepptoovx’ eXdxpuiv B 661 gleichfalls nach Hesiod
Th. 519.747 dxap.dxrjai/ipsaat (Hom. hat ein Femin. überhaupt nicht).
dp-ßpectY] äSp.Yj A 430 auv ap.ßpoaiv) ay^eGev aüSp A 512, vgl.
z. B. Hom. 3 429 dp.ßpoatY] v6£.