512
Hz ach.
Von den weiblichen Stämmen dieser Art haben wir die
Casus obliqui zu erwähnen: A 1360 F 1341 A 111. 670
aiooi B 1238. F 649. 653. 659 -qoi A 651. 985 F 1172 A 244
■qü A 1151 r 820. 828 A 1622. 1690.
c) Stämme auf «q. Das a behalten yvjpa? A 684 B 183.
221 A 872 yspac; A 829 B 249 Sexaq A 472 xipac F 1306
Tepaq A 258 und 9 Mal. Genet. Sing;, 'rqpaoq A 98 henaoq F 1036,
Dativ, offen: y^pai A 669 an erster Stelle (Homer z. B. F 150)
und acpeAai F 1159 (oseXai y.Aivxijpo? evepSev); contrahirt aber ist
-rfpcH: A 263 cAofo ü-b yr;pat im Versschluss und B 200 aapxn-q
■fqpcu xe (at in der UI. Arsis). Merkel schreibt an beiden Stellen
Y'f/pa (an der zweiten hat LG jqpa) mit Unrecht, indem das a
kurz ist und daher mit i nur in den Diphthongen ai contrahirt
werden kann. So liegt xqpa.'. bei Homer a 136 <1 283 vor nach
dem Zeugniss Herodians zu A 385 und den sich daraus ergebenden
Folgerungen, vgl. La Roche Hom. Textkr. 297. Der
Nomin. Plur. dieser Stämme kommt nicht vor. Der Genetiv
ist natürlich offen: yspaiüv A 615 xepawv A 1364. Von Dativen
begegnet y.Epdecraiv A 431 1’ 1297 A 1616; ausserdem ist xepaecai
überliefert A 978, wo L siSop.Evai yjjuasi'otci (corr. in ypuc^otai)
•/.spascct y.uoidar/.ov bietet. Brunck schrieb xpuceotc, xspascaiv. Die
neueren Herausgeber aber folgen dem Vorschlag Gerhard’s
Lectt. Apoll. 157 •/püoeoKji y.Epdaci zu schreiben. Er stellt p. 154 sq.
folgende Regel über die Verwendung des v paragogicum fest:
Hoc (v parag.) a bonis poetis in ceterorum pedum primi et
secundi thesi ponitur; in tertio enim per caesuram non licuit;
in quarti thesi non ponitur, quoniam fugiunt eam productionem,
quae ex positione nascitur. Die sämmtlichen diesem Kanon
widerstreitenden Fälle (darunter zwei wohlbezeugte homerische
M 55 o) 240) will Gerhard durch Conjectur beseitigt wissen
und meint danach p. 157, es müsse auch ^puuec.a: y.spdecGi gelesen
werden. Aber einmal ist der Gerhard’sche Kanon nur künstlich
hergestellt, indem die bestimmte Ueberlieferung bei verschiedenen
Dichtern gegen ihn spricht und dann muss die Kühnheit
der Bildung y.epaacu selbst Bedenken erregen. Denn die von
Wellauer angezogenen Missbildungen xspotaxii; bei Arat. 174 und
y.Epdaxa Oppian. Kyneg. II 494 (nach Analogie von xpdaxo? mit
dem Suffix ax), zu denen Schneider Callim. I 186 noch andere
Stellen beibringt, sind für einen Dativ xspdaci bei Apollonios nicht