Grammatische Studien zu Apollonios Rliodios.
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wie bei Christod. Ekphr. 378. Eigennamen, die mit y.Xsoc
zusammengesetzt sind, hat der Dichter zwei: 'HpoaXevji; A 349.
426. 864. 993. 1040. 1163 B 967. 1052 A 1459, also stets
offen; ebenso ist uncontrahirt die heteroklitische Form Tlpay.Xsvjv
ß 767 im Versanfang. Dagegen sind alle übrigen Formen contrahirt:
'HpazXijo; A 122. 197. 531. 855. 1303 B 793. 957 A 1469
'Hpay.Xvji A 397. 997. 1253 B 772. 913 A 538. 1400 'Hpay.Xvja
A 341. 1242. 1291. 1316 B 146 F 1233 A 1477. Hiezu kommt
der Accusativ TnXeyXija A 1040.
b) Stämme auf oc mit dem Nomiuativausgang wc. Von
männlichen Stämmen dieser Art sind zu nennen: (A.781
und 14 Mal) bildet den Accusativ (der Genet. und Dat. Sing,
kommen nicht vor) fjpw B 766 im Versschluss contrahirt. Homer
kennt die contrahirte Form nicht (denn Z 63 N 428 X 520 ist
■>)p(i)' die richtige Ueberlieferung), dagegen hat schon die Ilias
mikra Fr. 2. 2 -^pco 11 v^XetoYjv am Versanfang. rPlur. Nomin. vjpwe?
A 1000 und oft, Genet. vjpwwv A 21 und sonst häufig, Dat. vjpuiscaiv
A 100 A 1099. 1226 (Homer B 483), Accus, ijpwa? A 552 u. s.
Dieser Flexion folgt bei Apollonios der Eigenname Mivup (F 1000.
1100 A 1491); hievon lesen wir den Genet. Miywo? F 1098 und
den Accus. Mlvw F 1107 .mit Contraction (wie v;pco) an erster
Versstelle. Unser Dichter hielt sich hierin wieder an Zenodot
Schol. 2 322 Aptaxap/o? Mtvwv cuv xw v, Zy)Vo3oxo<; /lopi? xoo v. Die
uncontrahirte Form Mi'ywa findet sich bei Homer N 450 X 567.
Besonders merkwürdig ist ein weiteres dieser Flexion angehörige
Substantiv, nämlich -/.aXwc. Wir finden hievon bei Apollonios
den Nomin. Flur. -/.dXws? B 725 (LG durch Versehen xaXwa5)
im Versschluss und die Accusative xaXioag.A 566. 1277 an derselben
Versstelle. Unser Dichter hat also vom attischen Nomin.
Sing. y.aXwq ausgehend, der im Attischen selbst nach der O-Declination
flectirt, das Substantiv, da es äusserlich gleich v)pw;;
erschien, in die Flexion der o?-Stämme übergehen lassen. Der
Schol. bemerkt zu A 566 xaXwocq a<c’ sü6e!<x;; z^q y.aXup xaxd ’Axxizoüg.
Homerisch ist bekanntlich nur xdXöo? s 260. Diese Neubildung
wird auch vom Et. Mag. 74, 9 erwähnt: ’AxoXXwvto? oe 6 xd
ApYovaüuy.a ehe y.aAo>öq., Nicht zu übersehen ist jedoch, dass der
Dichter seine Neuerung nur am Versende braucht. Der Verfasser
der orphischen Argonautika übernahm die beiden Formen in seinen
Text -/AXwec 621 y.dXwa; 253 und bildete selbst neu y.dXwut 237.