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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 89. Band, (Jahrgang 1878)

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Rzach.

2.  Consonantisclie  Declination.
Stämme  auf  t.
Apollonios  befleisst  sich,  dem  homerischen  Vorbilde  folgend,
der  streng  ionischen  Bildungen;  so  lesen  wir  nur  Genetive  auf
toc:  vjvioi;  A  174  ooto?  T  414.  498.  1028.  1055  toXio?  F  887  toXupi^Tio?
  A  851  nomoc,  A  1064  A  1064.  1108  Tpfeto?  A  1244.  Im
Dativ  Sing,  ist  das  Casussuffix  mit  dem  Themavocal  zu  langem  t
contrahirt:  |j.r;T(  A  560  B  383  F  548  (wie  Homer  ¥  315  v  299);
ov)pi  A  1400  bei  Merkel  ist  Conjectur.  Der  Accus.  Sing,  bietet
nichts  Bemerkenswerthes,  ausser  dass  eine  Reihe  von  Stämmen,
die  sonst  in  die  Dentalen  übergingen,  den  ursprünglichen  Accusativ
  bewahrt  haben:  otypÖTtv  A  509  "ApTsp.iv  A  571.  1225  auXiv
A  577.  1173  A  1293  (aber  AüXi'S«  A  1779)  Qstiv  A  759.  773
lptv  B  963  KoupvjT'.v  A  1229  Kpdtauv  A  829  (Homer  p  124)
KÜTpiv  A  860  r  25.  76.  127.  559  opvtv  B  1034  F  1121  < t>aorv
B  1261  <I>p6v-iv  A  72  /aptv  A  421  und  10  Mal.  Von  Doppelformen
der  Stämme  der  letzteren  Art  begegnet  nur  Mctxpiv  A  540  und
Mdv.pioa  A  990.  Von  suüxti;  findet  sich  vereinzelt  nur  eixlmSa
A  1090.  Interessant  sind  aber  zwei  Bildungen,  die  durch  falsche
Analogie  hervorgerufen  wurden:  Neben  dem  regelrechten  Accusativ
  vvp.Sa  F  32  (wie  Homer  Z  198)  lesen  wir  vvjtv  F  130,
während  doch  hier  das  o  ein  primäres  ist  (W.  Fio)  und  sich
nicht  erst  durch  den  bekannten  Lautpi’ocess  (aus  einem  i-St.)
entwickelte,  dem  wir  bei  den  zu  scheinbaren  Dentalstämmen
gewordenen  t-Stämmen  begegnen.  Doch  hatte  Apollonios  hierin
schon  einen  Vorgänger  an  Kallimachos  Fr.  111.  3  vccutiXi'y)?  et
v?iiv  .e/stc  ßlov.  Selbständig  bildete  unser  Dichter  nach  derselben
falschen  Analogie  von  dem  Nominativ  r.di?  den  Accusativ  ■zaiv
A  697  :  wzsp  t’  Ai^rao  -div  y.ravev;  das  genannte  Substantiv  ist
wie  ein  secundärer  Dentalstamm,  als  ob  es  sich  aus  einem
Stamm  entwickelt  hätte,  behandelt.  Dieser  Accusativ  whv  ist
zweifellos  auch  noch  an  einer  anderen  Stelle,  wo  die  Ueberlieferung
  ihn  nicht  bietet,  zu  restituiren:  A  276,  wo  die  Uebcrlieferung
  eov  xaio’  d-f/.dq  r/ouca  lautet.  Nun  braucht  aber  unser
Dichter  den  Accusativ  Ttaloa,  wenn  die  erste  Silbe  in  die
Arsis  fällt,  und  zwar  in  die  I.  Arsis  am  Versanfang  A  167
A  802.  874.  1088,  in  die  V.  A  905  A  298,  ausserdem  nur  A  778
Al'oXov  'I-ttstsm  TroÜoa  zXut6v,  wo  der  Auslaut  oa  in  die  Arsis  fällt.
Es  wird  darnach  mit  ganz  leichter  Aenderung  der  Schriftzeichen
            
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