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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 89. Band, (Jahrgang 1878)

Grammatische  Studien  zu  Apollonios  Rhodios.

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während  der  andere  Ausgang'  nur  ein  Viertheil  derselben
umfasst.
Wir  haben  bei  den  A-Stämmen  nocli  zweier  Substantiva
zu  gedenken,  die  in  verschiedener  Gestalt  bei  unserem  Dichter
Vorkommen:  das  eine  betrifft  den  Namen  ’AOvjvatv),  dem  wir
A  110  und  noch  14  Mal  begegnen;  die  andere  Form  ’AÖ^vrj
findet  sich  etwas  weniger  häufig  li  602  und  noch  9  Mal.  Das
zweite  Substantiv  ist  -paia  resp.  -pf  Die  letztere  Formation
gestattet  sich  der  Dichter,  dem  homerischen  Vorbilde  folgend,
nur  ausnahmsweise.  Denn  während  wir  yala  in  den  verschiedenen ­
  Casus  nicht  weniger  als  115  Mal  vorfinden,  kommt  -pj
im  Ganzen  nur  dreimal  im  Accusativ  vor,  hievon  zweimal  an
der  Spitze  des  Verses  in  der  Verbindung  yrjv  Maptavouvüv  B  352.
748,  einmal  im  Innern  KoXyjoa  yrjv  A  132.  Anders  ist  das
Verhältniss  der  genannten  zwei  Formen  in  dem  mit  ihnen
zusammengesetzten  Adjectiv  70«rj-fevvjs  und  yrflz'irfi.  Von  dem
ersteren  brauchte  der  Dichter  einzig  die  Form  yoartfsvfi  T  1186,
das  letztere  aber  in  verschiedenen  Casus  14  Mal.  Diese  Inconsequenz
  in  der  Verwendung  der  Formen  yata  und  p)  erklärt
sich  dadurch,  dass  Homer  keines  der  beiden  genannten  Composita
  kennt,  Apollonios  sich  also  nicht  gebunden  fühlte.
b)  0-Stämme.
Genetiv  Sing.  Der  ältere  Genetivausgang  auf  oto  ist  der
bei  weitem  häufigere.  Er  findet  sich  in  den  Argonautika  568  Mal,
und  zwar  im  Buche  A  127  Mal,  in  B  134  Mal,  in  f  117  und
in  A  190  Mal.  Dieser  Ausgang  hat  gleichfalls  seine  feste
Stellung  im  Verse,  die  Hauptstellen  sind  der  Versschluss  und
die  trocliäische  Cäsur,  wozu  noch  der  fünfte  Versfuss  kommt
(to|atj  v.oita  izepwfxov  xpoysdov).  Das  Vorkommen  der  Endung  oto  an
anderen  Versstellen  ist  ganz  singulär  und  ohne  Belang.  Im
Einzelnen  verhält  sich  die  Sache  folgendermassen:
Buch  A:  Im  Versschluss  steht  oto  48  Mal,  in  der  trochäischen
  Cäsur  47  Mal,  ausserdem  im  fünften  Fusse  (den  fünften
Trochäus  bildend)  23  Mal.  Im  zweiten  Fusse  (den  zweiten  Trochäus ­
  bildend)  7  Mal  und  zwar  A  9.  412.  570.  643.  851.  1077.
1325,  im  ersten  Fusse  ein  einziges  Mal  1351  toio  oe  püat’
OTOxacrav,  desgleichen  im  vierten  Fusse  98  ppao?  Uta;  i/vt  ßtöxoio
Ts  zrjoep.ov^ai;.
            
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