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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 89. Band, (Jahrgang 1878)

Grammatische  Studien  zu  Apollonios  Khodios.

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Die  zweite  grosse  Gruppe  der  Dative  bildet  die  mit
dem  abgescliliffenen  Ausgang  caq  resp.  r t z.  Der  Ausgang  at?
findet  sich  bei  Homer  nur  bei  zwei  sicheren  Fällen:  av.Tau;
M  248  Deal?  1’  158  e  119  (■xdaa.'.c  y  471  ist  nicht  fest  überliefert),
allein  im  Laufe  der  Zeit  wusste  diese  Formation,  offenbar  unterstützt ­
  durch  die  Prosa,  auch  in  der  epischen  Sprache  sich
mächtig  Eingang  zu  verschaffen  und  verdrängte  allmälig  den
bei  Homer  noch  geläufigen  Ausgang  -rfi.  Es  ist  die  Frage,  ob
wir  bei  Apollonios  die  Formen  auf  yj?,  die  sich  da  und  dort
in  der  Ueberlieferung  finden,  aufrecht  erhalten,  oder  aber
gänzlich  zu  Gunsten  derer  auf  w.c,  eliminiren  sollen.
Zunächst  ist  hervorzuheben,  dass  die  Zahl  der  Dative
auf  a>.c,  in  den  Argonautika  86  beträgt,  wogegen  der  Ausgang  7)?
nur  in  18  Fällen  sicher  überliefert  ist.  Lässt  sich  für  diese
letzteren  nachweisen,  dass  in  ihrer  Verwendung  irgend  welche
Norm  befolgt  ward  —  denn  Normen  lassen  sich  bei  den
gelehrten  Dichtern  des  alexandrinischen  Zeitalters  in  fast  allen
grammatischen  Puncten  erkennen,  —•  so  wäre  die  Zahl  der
Fälle  gewiss  hinreichend,  um  die  Existenz  dieser  Dativform
auch  noch  bei  Apollonios  zu  wahren.  Ist  dagegen  eine  gewisse
Gesetzmässigkeit  im  Gebrauche  derselben  nicht  erkennbar,  dann
müssen  wir  sagen,  dass  die  Zahl  der  vorkommenden  Formen
an  und  für  sich  schon  Bedenken  erregen  muss.
Die  Endung  a:?  hat  wie  y]<?c  ihre  bestimmte  Stellung  im
Verse.  Sie  findet  sich  in  den  Vershebungen,  und  zwar  in  der
II.  III.  IV.  und  V.  Arsis,  ausserdem  in  der  Thesis  des  ersten
und  sechsten  Fusses  (Versanfang  und  Schluss);  ganz  ausnahmsweise ­
  begegnen  uns  zwei  Fälle  in  der  4.  Thesis  und  ein  Fall
in  der  2.  Thesis.  An  allen  den  genannten  Stellen  (mit  Ausnahme ­
  der  nicht  zu  berücksichtigenden  4.  und  2.  Thesis)
finden  wir  ebenso  die  Formation  auf  yjs  und  zwar  ebenfalls
sowohl  vor  folgendem  Vocal  wie  vor  folgendem  consonantischen
Anlaut.  Im  Einzelnen  ist  der  Sachverhalt  folgender:
aic  steht  in  der  II.  Arsis,  wobei  das  betreffende  Wort  den
Vers  anhebt  und  zwar  vor  folgendem  vocalischen  Anlaut  bei:
mjp^upeaip  eXizeaatv  A  438  aiOop-svau;,  üxvou  A  518  aXXi{Aai? -  y;  o’
r  101  br/.i’.y.\q  aipoppoi  A  42  vup.tpioiaiq  üpivatov  A  1160  p.avcocruvat<;  •
ou  A  1504;  mit  folgendem  consonantischen  Anlaut:  -/puoetat?
ooXiSeaci  A  221  (jjy.etatc,  ■/.ep.ääeac.  f  879  OvjXutEpat?  ■  tw  A  368
            
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