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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 89. Band, (Jahrgang 1878)

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Rzacli.

Texten  geschrieben  und  so  behielt  auch  er  es  bei,  die  Uebcrlieferung
  ist  hier  einstimmig.  Auch  Aristarch  hat  gewiss  in
solchen  Fällen  den  Doppelconsonant  geschrieben,  vgl.  La  Roche
Hom.  Textkritik  392;  nach  dem  Hom.  Hymn.  auf  Dem.  V.  87,
wo  wir  sXXa/sv  lesen  (vgl.  Kallin:.  Hymn.  IV  97  sXXaye;),  gestattete ­
  sich  Apollonios  sXXa/ov  B  881  (die  erste  Silbe  in  IV.  Arsis),
wie  L  bietet,  während  Gr  sXaycv  hat.  Dagegen  bildete  unser  Dichter
ohne  ein  älteres  Vorbild  nach  dem  Muster  der  genannten  Formen
eXXncev  B  1032  (die  gelängte  Silbe  in  V.  Arsis)  F  111  (II.)  sveXXrae
A  515  (IV.),  an  welchen  drei  Stellen  denn  auch  die  Ueberlieferung
  einstimmig  den  Doppellaut  bietet.
2.  Ficht  ganz  so  consequent  erscheint  die  Ueberlieferung
in  der  Schreibung  der  gelängten  Silben  in  Compositis.  Nach
homerischer  Weise  erscheint  eine  Längung  vor  X  in  der  Arsis
bei  airoXX-^etv  A  1353  (IV.  A.)  aitoXXi^s'.e  A  1154  (II)  A  767  (II)
wie  an  denselben  Versstellen  bei  Homer,  vgl.  für  die  IV.  Arsis
0  31  p  224  v  151,  für  die  II.  t  166;  die  Ueberlieferung  bei
Apollonios  bietet  nur  Doppelliquidae,  was  dafür  spricht,  dass
er  auch  in  Homer  so  geschrieben  wissen  wollte,  während  wir
von  Aristarch  ausdrücklich  erfahren,  dass  er  den  einfachen
Consonanten  schrieb  Schob  zu  0  31  o:-oXXv;5y)^  •  oiä  tou  STepou  X
al  ’Apiordpyou;  daraus  schloss  La  Roche  Hom.  Textkritik  390
mit  Recht,  dass  Aristarch  auch  an  den  übrigen  in  Betracht
kommenden  Stellen  so  geschrieben  haben  wird.  Schwankend
ist  die  Schreibweise  bei  einem  anderen  Compositum,  wir  finden
nämlich  in  L  zwar  pcTaXXv)«'.  F  110  (mit  der  Längung  in  der
IV.  Arsis,  wie  bei  Homer  I  157.  261.  299  Hom.  Hymn.  Dem.  339),
aber  peTaXifrwv  A  1271  (IV.  A.)  und  p.E-aX^yscy.sv  F  951  (II.  A.);
Cod.  G.  hat  an  der  erstgenannten  Stelle  gleichfalls  den  doppelten
Consonanten,  an  der  zweiten  pst’  äXXvjywv,  an  der  letztgenannten
stimmt  er  mit  L  überein.  Wir  werden  uns  natürlich  für  die
Doppelung  entscheiden,  da  hiefür  schon  die  genannten  Formen
von  cbroXvjyo:  überzeugend  sprechen.  Aristarch  schrieb  ebenso
consequent  auch  hier  nur  ein  X,  Schob  I  299  oid  tou  eTepou  X
to  peTaXX^aVTi  at  ApioTapyou.
Endlich  gehört  zu  diesem  Stamme  ein  drittes  Compositum
aXXv-Tov,  dessen  gelängte  Silbe  jedoch  nur  an  zwei  Stellen  in
der  Arsis  steht  F  74  (II.  A.)  und  I’  805  (I.  A.),  während  sie
sich  dreimal  in  der  Thesis  vorfindet  A  1148  (2.  Thesis)
            
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