Grammatische Studien zu Apollonios Rhodios.
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wahrt, während er im Gemeingriechischen [j.oqspot; (y.o^s.p6io F 853
A 37) abgefallen ist.
2. Doppelconsonanz.
a) Liquidae.
Das Wesen der griechischen Liquidae hat Hartei, Hom.
Stud. 1 2 40 sqq., in’s rechte Licht gestellt. Er hat für sie eine
,vollere Articulation, so dass sie dem Werthe von Consonantengruppen
nahezu gleichkamen und wie diese Position bilden
konnten' nachgewiesen. Die epische Sprache vor Allem bietet
die meiste Gelegenheit die flüssige Natur dieser Dauerlaute zu
erkennen, die sich sowohl in der Längung kurzvocalischen
Auslauts vor denselben als auch in der Zusammensetzung offenbart.
Die späteren Epiker hielten sich an den Vorgang der
alten Sprache, ja Apollonios blieb nicht bei den überkommenen
Beispielen stehen, sondern versuchte auch selbständig vorzugehen,
indem er solche Liquidaedoppelungen (resp. Längungen)
auch ohne homerische Vorbilder sich gestattete. Indem
wir uns Vorbehalten über diese ganze Frage an einem anderen
Orte ausführlich zu sprechen, können wir uns hier darauf beschränken
zu erörtern, in wie weit unser Dichter den in der
Natur der Liquidae gelegenen und fast ausnahmslos nur unter
Unterstützung der Versarsis wirklich zum Ausdruck gelangten
Doppellaut auch durch die Schrift bezeichnete. Wir werden
vor Allem die Liquidae im Inlaute in Compositionen und
nach dem Verbalaugment zu betrachten haben.
Von Aristarch wissen wir, dass er im Anlaut die Liquida,
wenn sie Position bildete, consequent nur einfach schrieb
(vgl. La Roche Hom. Textkritik 391 sqq. Hartei Hom. Studien
I 2 49 sqq. Merkel Proll. CIV sqq.) und auch im Inlaute sich
meist für die einfache Setzung dieser Laute entschied, während
Aristophanes selbst im Anlaute mitunter den doppelten Laut
setzte, vgl. Merkel a. a. 0.
X.
Doppelung begegnet uns hier nach dem Augment sowohl
wie bei Zusammensetzungen mit Präpositionen, und zwar 1. jenes
nach homerischem Vorbild bei: eXXaßs A 1197 y.aisXXaßs B 1086;
so fand Apollonios gewiss zu seiner Zeit in den homerischen