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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 89. Band, (Jahrgang 1878)

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Bz  ach.

lesen  musste,  während  unser  Dichter  es  nur  mit  kurzem  t  verwendet, ­
  da  aber,  wo  eine  Länge  erforderlich  ist,  die  volgäre
homerische  Form  braucht.
Erwähnenswerth  sind  weiter  die  Adjectiva  mit  dem  Präfix
£a,  das  aus  3  uz  hervorging.  Sie  gehören  zu  den  Aeolismen  in
den  homerischen  Texten.  Der  Ilias  und  Odyssee  entnahm
Apollonios  nur  iAOsY-v  A  933  Layorfilz  A  1095  F  321  A  835
^a/pyjscnv  A  1159,  hiezu  kommt  noch  ^ap.svv}?  A  1029  nach  dem
Hom.  Hymn.  Flenn.  307.  Neubildungen  gestattete  er  sich  nicht.
Bezüglich  des  Consonantismus  haben  wir  noch  einige
Bemerkungen  hinzuzufügen.
Für  das  der  epischen  Sprache  angehörige  Adverb  p.5yt?
verwendet  Apollonios  durchwegs  nur  die  der  attischen  Prosa
geläufige  Form  gäXtq  A  674  B  207.  488  T  188.  634.  1025.
An  allen  diesen  Stellen  hat  L  p.okts,  nur  A  1233  hat  L  und  G
[J.&yic,  (dies  G  auch  F  634);  diese  scheinbare  Abweichung  aber
fügt  sich  sofort  der  Regel,  denn  nach  der  Note  Merkels  zu
d.  St.  steht  hier  in  L  und  G  der  Vers  d 1  417  der  Ilias  beigeschrieben ­
  p-oyii;  d'iac/.'(dpa~o  6up.ov,  woher  die  Irrung  der  Abschreiber ­
  rührt.  Uebrigens  sah  schon  Gerhard  Lectt.  Apoll.  95
das  Richtige.  Den  alexandrinischen  Dichtern  war  offenbar  das
Bewusstsein,  dass  p-sytc  die  allein  berechtigte  epische  Form  sei,
entschwunden,  denn  auch  bei  Kallimachos  lesen  wir  nur  yi'/j.c
Hymn.  Dem.  27,  vgl.  Theokrit.  XV  4.  Der  Scholiast  zu  Apollonios ­
  A  674  tadelt  die  Schreibweise  [AXt?  ■  v.av.üi  oia  too  X  •  säst
yäp  äia  tou  y  p.oyt;,  xapä  x'ov  p.syov.
Neben  -/spcoto  A  1582  /spsou  A  1268.  1649  /spsw  A  939.
1009  B  860  F  575  A  79  -/spaov  F  199  A  1580  /spsW  A  1264
braucht  Apollonios  die  Form  Xspevr ( sov  A  925,  die  auch  der
Prosa,  besonders  Thukydides  geläufig  ist;  hier  ist  natürlich
nicht  das  c  als  ausgefallen  zu  denken,  sondern  vorher  eine
Assimilation  zu  p  (wie  im  Attischen)  und  dann  Ausfall  der
einen  Liquida  anzunehmen  und  zwar  nach  falscher  Analogie
von  ap.<p!ppoTO<;  und  äp.sfp'jio;  und  ähnlichen  Gebilden.  Ja  sogar
noch  eine  Synkope  des  o  im  ersten  Wortbestandtheil  gestattet
sich  unser  Dichter,  doch  nur  am  Versschlusse  A  1175  May-ptärij?
em  Ttsipacr;  ^spyijcoio.
Das  oben  erwähnte  äolische  cp.uyspw?  A  380  cpuyspilnspov
B  244  cp.uyspÜTaxot  B  374  hat  den  ursprünglichen  Anlaut  be-
            
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