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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 89. Band, (Jahrgang 1878)

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Rzacli.

folgenden  gleichartigen  Vocal  e  im  Verse  verkürzte  r,  ward  so
eng  mit  demselben  verknüpft,  dass  sich  thatsächlich  eine  Krasis
bildete,  welche  die  von  L  überlieferte  Schreibung  offenbar
anzeigen  will.  Hiefür  spricht  ganz  besonders  auch  der  Umstand,
dass  die  betreffende  Silbe  an  allen  Stellen  in  der  zweiten  Thesis
steht,  wo,  wie  wir  früher  gesehen  haben,  eine  Synizese  bei
Apollonios  keinen  Platz  hat.  Unmittelbares  Vorbild  für  unseren
Dichter  war  Ivallimachos  Hymn.  Del.  160  Dem.  88,  wo  die  Ueberlieferung
  o’  f ( -eivx  an  ganz  derselben  Versstelle  bietet,  das
Schneider  richtig  als  cv;-siTa  in  den  Text  setzte.  Die  früher
beliebte  Schreibung  3’  vjirsixa  schmuggelt  eine  unerhörte  Form
r ( ~eita  in  die  epische  Sprache  ein.  Die  Stellen  sind:  11  435.
899.  1169  P  770  A  70.  1393.  Vgl.  übrigens  auch  Gerhard
Lectt.  Apoll.  95  Merkel  Proll.  LXXIX.  Schneider  Callim.  I  289.
4.  Endlich  findet  sich  die  Krasis  nach  homerischer  Weise
in  oüvsza  A  616  F  246.  1125  o&vex’  A  1325  F  356.  370  oüvsy.sv
F  334.  470.  626  A  793.  1032  xoüvey.a  (mit  ionischer  Psilosis
wie  bei  Homer)  A  338  B  642.  1128  xoüvey.’  A  204  A  1272
touvexsv  A  1354  A  534;  besonders  bemerkenswerth  ist  öOoüvexev
F  933  (LG  58’  ouvey.ev,  von  den  Schreibern  missverstanden,  da
es  nicht  =  du  ouvezev  ist,  sondern  otou  svey.sv);  dass  Apollonios
in  diesem  Falle  die  Aspiration  zuliess,  obwohl  er  sonst  xouvey.ev
schrieb,  kann  nicht  befremden,  da  er  den  Ausdruck  der  Sprache
der  attischen  Tragiker  entnahm,  vgl.  Aisch.  Prom.  330  Sopli.
Ai.  123  u.  s.  Das  alte  Epos  kennt  diese  Formation  nicht.
Apolcope.
Die  Apokope  findet  sich  bei  Apollonios  wie  sonst  in  der
epischen  Sprache  bei  dpa  und  den  Präpositionen  dva  y.atd  und  mxpd.
d'pa:  B  1011  evO’  ezst  dp  y.e  xexwvxai  und  A  1076  Ai^ty;?
3’  out’  dp  va(ei  aysoov.
ävd:  äy  =  avd  A  494  dv  oe  y.ai  'Oposu;  Xcufj  dvac/6p.=vo;  y.i'öapiv
TEtpai^Ev  doio-^c,  vgl.  Aristarchs  Leseart  H  110  avd  o’  avc/eo,  die
Merkel  passend  in  Parallele  zog;  sonst  steht  dv  di  A  1110
B  492.  928  F  874.  882.  1231.  1236  A  1677  dv  3’  A  1350.
dvStya  A  908  B  575.  927.  973  F  23  A  31.  1291  oidvor/a
A  934  B  1109  F  991  A  453.
dv0exo  A  1237  dvOsp.svoq  A  189.  1589  avOqj.evoi  B  1060
A  1376.  1771  (LG  evOsp.evoi)  dvOsp-Evouc  A  1386.
            
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