Grammatische Stadien zu Apollonios Rhodios.
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die Form <pa£vü> aus <paeivu> contrahirt oder aber direct aus dem
Stamme 9a (wie ßai'vw aus ßa) gebildet ist; Apollonios aber hat
aller Wahrscheinlichkeit nach das erstere angenommen, denn
bei ihm finden wir die kürzere Form fast nur am Anfang
oder Schluss des Verses oder nach der bukolischen Diärese,
also an Stellen, wo er Contractionen zulässt. Die Formation
(pasivw liegt vor in <pa£tvot T 728 A 1287 ^aeivcpivou B 42
^aetvogevrjv f 828 tpaewopiva? A 1362. Assimilation erscheint in
^aavOr; B 687. 1041. 1285 F 1361 <paävOA 1597 £<padv0v; B 449
r 956 A 1711 ^e<padv0v) A 1310 F 855 A 1001. 1602 ? aavO £ t S
B 693 T 961. Von oatvw liegen vor und zwar am Anfänge des
Verses: <patv £ B 23 <paivoiev A 1274 <pa!veto A 583. 1114 f 165,
am Schlüsse: ®a£vetv B 315 -agipai'vouja A 1310; nach der
bukolischen Diärese: «paivs A 782 (vorher auch Interpunction)
;pai’v£Tai B 853 tpatvexo A 746 B 1104 I' 425, ferner in den Compositis
-/axs^aiVExo A 1231 icpou^aive~’ A 1123 irpoutpaivsto A 922,
wo die Silbe a: gleichfiills in der fünften Arsis steht, so dass
eine Analogie in Bezug auf den Gebrauch des Simplex nicht
zu verkennen ist. Scheinbar widerspricht der genannten Regel
<paJvovro A 583, allein der Vers lautet mhexo 0' eivaAb; SviaOo;,
«paOovio 3’ awioOev zvA., es ist also <pa(vovco nur eine anaphorische
Wiederholung des an der Spitze des Verses stehenden oaivsxo.
Auch die Aoristformen verwendet der Dichter fast nur am
Anfang oder Ende des Verses, jenes ist der Fall bei e;e?avsv
A 1430 eljeapdvv) B 676, dieses bei cpavJjvai Y 819 <pavc«rai A 1415,
nur Tipo^avsvxi A 786 steht mitten im Verse.
ypsü und ypstw, ypeo? ypsTo^ und ypyo;. Wie Homer, so
braucht Apollonios ypeu und ypsuo neben einander. Doch findet
sich die erstere mit Hyphärese des einen £ gebildete Form
nur an drei Stellen B 167. 817 A 1164, allemal in der vierten
Thesis vor folgendem Vocal. Viel zahlreicher ist die durch
Contraction entstandene Form ypstw, wobei die contrahirte Silbe
sowohl in die Arsis als auch in die Thesis zu stehen kommt.
Doch ist zu bemerken, dass Apollonios sie in keiner anderen
Arsis als in der ersten verwendet. In der Arsis: A 491 B 845
r 332. 500. 599 A 721. 814 ypctoi Y 988 A 358. In der Thesis
A 440 (4) 649 (2) 660 (4) 1092 (2) B 8 (4) 390 (4) 1201 (4)
r 33 (2) 52 (4) 173 (2) A 191 (2) 348 (3) 411 (2) 556 (2)
760 (2) 1769 (2). Unser Dichter nahm die Form aus den