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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 89. Band, (Jahrgang 1878)

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Rzach.

neben  zweimaliger  offener  Form  (in  der  streng  nach  homerischem
Muster  gearbeiteten  Aspis  380.  474)  einmal  to'u?  teXsca;  ec  ’IwAxbv
cmv.sTO  Th.  997;  Apollonios  hat  diesen  Ausdruck  e?  ’bo/.y.öv
viermal  verwendet  und  gestattete  sich  darnach  noch  zweimal
selbständig  die  contrahirte  Form.
ipcc.  Diese  aus  ispsc  contrahirte  Form  hat  unser  Dichter
nach  homerischem  Vorbild  mehrfach  verwendet,  jedoch  nur  an
der  ersten  Versstelle,  wo  er,  wie  man  vielfach  beobachten
kann,  zumeist  zusammengezogene  Formen  zulässt  und  zwar
tp6v  A  1691  ipV  A  531  ipd  A  418  ipot«;  T  1214;  ebenso  muss
B  1015  die  hdschr.  Ueberlieferung  kpbv  o'aL-z  im  Toiaiv  nach
Schneider’s  Vorschlag  in  ip'ov  S’aut’  v,xk.  geändert  werden.  Dagegen
widerspricht  der  erwähnten  Observation  Brunck’s  Aenderung
der  hdschr.  Leseart  B  718  zeig’  'Ojj.ovsbjc  kpov  —  das  folgende
Wort  lautet  in  L  äppovo?  mit  über  y  geschriebenem  u,  in  G
ep.fppovoi;,  jüngere  Codd.  haben  söppovo?  —  in  x.  0.  tpbv  iüppovoc,
da  Ipö?  hier  in  die  Mitte  des  Verses  kommt.  Die  Argonauten
geloben  sich  gegenseitigen  Beistand  und  bauen  der  Homonoia
einen  Altar;  das  in  G  überlieferte  sp/cpovsc,  dessen  p.  in  L  ursprünglich ­
  ausgelassen  und  dann,  ohne  dass  die  metrische
Schwierigkeit  beachtet  ward,  wegen  des  bekannteren  Adjectivs
eüppwv  als  u  ergänzt  worden  war,  kann  ganz  wohl  ein  Epitheton
der  Homonoia  bilden,  wenn  man  es  in  der  Bedeutung  von
,dessen  (d.  i.  des  gegenseitigen  Gelöbnisses  der  Argonauten)
bewusst“  ,es  im  Sinne  bewahrend“  fasst;  es  repräsentirt  dann
G  die  ursprüngliche  Leseart,  ohne  dass  irgend  welche  Aenderung
nöthig  wäre.  Ausser  in  dem  Adjectiv  lässt  Apollonios  einmal
auch  im  zugehörigen  Verbum  ipeüsavTo  B  302  die  Contraction
zu,  doch  abermals  nur  an  einer  hervorragenden  Versstelle,
nämlich  am  Schlüsse,  während  dies  bei  Homer  an  verschiedenen
Versstellen  der  Fall  ist  ^  94  p  181  t  198  u  3.  251.
xeotp;  die  offene  Form  A  274  B  231  F  56.  551.  641.  760.
954,  am  Anfänge  oder  Schlüsse  dos  Verses  aber  die  contrahirte
Form:  y.^p  äyei  cp.6/_ouca  F  446  OapcoXsov  xvjo  A  477  tptXov  y.vjp  F  492.
Homer  kennt  nur  die  contrahirte  Form  (xiap  nur  Batrach.
212);  es  zeigt  sich  daher  hier  sehr  deutlich,  wie  ängstlich
unser  Dichter  bei  der  Anwendung  von  Contractionen  vorging.
Beim  Verb.  vAdio  und  den  Deriv.  hat  unser  Dichter  entgegen
dem  Gebrauche  bei  Homer,  wo  nach  Nauck’s  überzeugender
            
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