Grammatische Studien zu Apollonios Rhodios.
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da er mehrfach rein attische Formen braucht. Es muss demnach
im Hinblick auf den constanten epischen Brauch und die
so überaus zahlreichen übrigen Stellen, wo unser Dichter die
hergebrachte Form hat, die Ueberlieferung an der genannten
Stelle für verderbt erklärt werden. Die richtige Leseart ist
durch leichte Aenderung zu gewinnen: aüiuc 8’ äopjTSi; xoupas
yrßM t’ eicl Tfjffiv.
xoupß; A 18 abgeleitet von v.ipp’q (urspr. xopav]), Schol.:
y.ouptp o£ zaxa 'Aopprfc, x.ata -/.soa/^c.
Durch Epenthese des u aus der folgenden Silbe entstand
der Diphthong ou in
Oükujjnroio A 504. 598. 1099 V 113. 159 A 770 OuAup.xövSe
I! 300 r 1358 A 781 OÜAup.xcvo’ ß 603, wobei die erste Silbe
allemal in der Arsis steht. Ein einziges Mal begegnet daneben
’OXup.xto B 1232 (Versschluss) mit einfachem Vocal in der Thesis.
xouXu? A 276 xouauv B 479. 944 f 211 xoua6 B 351. 902.
Daneben fast ebenso oft xo'aüs B 364 A 105 xoauv I' 424 xoaü
B 338 F 798: ausserdem in einer Reihe von Compositis.
Sonst findet sich der Diphthong ou noch in
oüvop.a (urspr. *2yvsp.a) A 20 und an 17 weiteren Stellen, woneben
ein einziges Mal ovcp.a begegnet B 1139, das Homer öfter hat.
oupop (urspr. *-{fopoc, mit Abfall des y und Ersatzdehnung
für Fs, Brugman de prod. suppl. Stud. IV 135) in den Formen:
oüpEop A 739. 989. 1108 B 1258 A 444 oupsi B 169 oöpea A 501
B 1016. 1089. 1214. 1239 V 70 A 300. 576. 1215. 1340 oupewv
r 162 oüpeaiv A 26. 1150 B 476. 523. 1100 V 969. 1085 A 265.
Wie bei Homer ist auch bei unserem Dichter daneben die
Formation opo; gleichberechtigt: Nominativ A 941. 1178 B 1015
A 323 Speoq A 37. 50. 553 A 324. 1150 opstov A 1100. 1226 B 400.
976. 1247 spscciv B 26 f 858 A 287. 518. 1682 opiTpEtpsc? B 34.
Endlich ist noch vouso? B 856 f 676 vousoicri A 1674 zu
erwähnen, dessen Diphthong noch keine genügende Erklärung
gefunden hat.
5. Ueber den Zusammenstoss von Vocalen.
Was zunächst die Patronymika auf sioy(resp. oiStj?) betrifft,
so sind die Vocale ei durchweg offen. Schon Brunck hatte
mit Recht in seiner Ausgabe die offenen Formen eingeführt,
die neueren Herausgeber aber machten hier einen Rückschritt