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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 89. Band, (Jahrgang 1878)

Grammatische  Studien  zu  Apollonios  Rhodios.

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ahmten  es  nach,  Orph.  Lithik.  503  Suopivv)  Nonn.  Dion.  VII
286  Suera:  Triphiod.  452  soueto.
Bei  ßofctTYip  wechselt  die  Quantität  von  o  in  Hebung  und
Senkung,  wie  in  den  homerischen  Dichtungen.  Lang  ist  es  in
Arsi  bei  Oofsaspa  B  947  A  1493  Ou-faxep’  A  897  öuYatspwv  A  10,
kurz  in  Thesi  bei  allen  synkopirten  Formen  und  dem  Vocat.
Oifatcp  F  11.
•jrXyip.p.uptq.  An  zwei  Stellen,  B  576  und  A  1241,  ist  u  in
der  1.  Thesis  lang,  indem  unser  Dichter  dem  Vorgänge  des
Panyasis  gefolgt  zu  sein  scheint  Fr.  12,  18  (Kinkel,  Epicc.
Graecc.  Fragm.)  rjcOai  ~X^p.p.üpovTa  XsXacp-Evov  eüspocuvawv.  Kallimachos
  brauchte  u  auch  lang,  aber,  so  weit  wir  aus  den
Ueberresten  seiner  Poesie  schliessen  können,  nur  in  Arsi:
Hymn.  Del.  263  S’£xXf ( p.[jiupE  ßaöbc  ’Ivcoot?  sXr/Ösic.  An
einer  Stelle  aber  brauchte  Apollonios  u  als  Kürze  A  1269,
weil  er  das  ganze  erste  Hemistichion  aus  Homer  entnahm  i  486:
TcXYip.p.upk  st.  tovtoio,  wo  der  Vocal  kurz  ist.
Endlich  ist  noch  : iowp  zu  nennen,  dessen  o  im  alten  Epos
in  der  Arsis  lang,  in  der  Thesis  kurz  gebraucht  ist.  Bei  Apollonios ­
  steht  es  damit  ebenso;  kurz  ist  es  in  der  Senkung  in
den  Formen  üäoip  B  590  F  225.  343  A  1615  uodxsccw  B  939
F  860,  lang  in  der  Hebung  in  allen  übrigen  (34  an  der  Zahl)
und  im  Compositum  äpuoauY]  A  1229;  der  Nom.  üowp  ist  hieran
mit  B  791  und  weitern  13  Stellen  betheiligt.
4.  Diphthonge.
ai.  Dies  steht  nach  ionisch-epischem  Sprachgebrauch  in
der  Conjunction  ai  —  d,  fast  nur  in  der  Verbindung  a"  y.s,
und  zwar:  A  171.  623.  678.  706.  1293  B  1128  F  26.  404.  1056,
einmal  ohne  y.s  F  712  ai  vap  ocpsXXsv.
atet  A  374  und  an  weiteren  14  Stellen,  stcatei  A  1138,  aisv
A  499  und  17  Stellen,  skaisv  B  716.  Daneben  aber  lesen  wir
ad  A  861.  1225  B  738  A  536.  794  wie  bei  Homer;  dagegen
nur  ai'iaoi  F  222  und  äsväowt  F  860,  woraus  zu  folgern  ist,  dass
unser  Dichter  an  der  homerischen  Stelle  v  109,  wo  La  Roche
auf  Grundlage  der  Handschriften  und  nach  Eustath.  1735,  56
ev  S’  üSax’  aevdovxa  herstellte,  dies  auch  gelesen  hat.
Den  Diphthong  hat  constant  aiExou  F  852  ai£xov  B  1250.
1259  wie  bei  Homer.
            
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