Grammatische Studien zu Apollonios Ithodios.
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Länge etymologisch begründet (ursprünglich ärtw). In den
übrigen Formen des Verbums steht a in der Thesis als Kürze.
ap.aw. In der Vershebung stellt sich die Quantität des anlautenden
a durchweg als Länge dar: äpwwv r 1382 (I. Arsis)
äp.djov-sc F 1187 (II. A.) äp.vjcovxai A 688 (V. A. Versschluss)
afAvicavTs? A 1183 (V. A. Versschluss) a^aacOai A 989 (V. A.
Versschluss); in der Thesis ist die Quantität eine wechselnde;
die Kürze linden wir bei äp.vjGai A 374, d\i:r\craTO A 1305, daneben
aber ist nach der besten Ueberliefening auch einmal die Länge
möglich: I 859 Kaciciv) ev y.oyXw ag^aaTO (papp-äacsGOai, wenn Kac-f-r)
mit kurzem i gelesen wird. Durch die einzige Stelle, die nach
der Ueberiieferung bei Homer in der Thesis ein langes a aufweist
135 wpas dp.wEv wird jene Läuge bei Apollonios nicht gestützt,
da die Leseart nicht sicher ist: H. yp. dp.jj.cwsv (La Roche äp.cwsv?).
Ausserdem ist im Medium dieses Verbs a bei Homer überhaupt
überall kurz, da der rhythmische Werth dieser Formen, wenn
das a als Kürze in der Thesis verwendet ward, sie geeigneter
machte zum Gebrauche im Hexameter. Es wird sich daher
empfehlen, statt des überlieferten ev nach Brunck’s Vorschlag evt
zu schreiben, welches unser Dichter zwar nicht ausschliesslich,
wie Gerhard, Lectt. Apollon. 97, meinte, doch aber mit Vorliebe
braucht. Zugleich erhält der Vers dadurch einen besseren
Rhythmus. Die in Folge dieser Aenderung erforderliche Länge
des t in Kac-bj aber darf kein Bedenken erregen, da doch den
Eigennamen betreffs der Quantität der Silben eine Ausnahmestellung
eingeräumt war.
Ein auffälliges langes a bietet die Ueberiieferung von L
(G hat hier die Lücke) in A 821 d'b ävcpycp.tvcu; 0pr ( y.wv
[j.r ( yivi TMpyoiq. Die Herausgeber blieben theils bei der handschriftlichen
Leseart, sich auf Homer A 392 berufend (so
Wellauer und Merkel), theils schrieben sie sTravspycijivcvc nach
den Codd. Regg. (Brunck). Allein an jener homerischen Stelle
haben Cod. AHNO Townl. Hark Vrat. a. ex corr. d4 ävaspyo-|j.svw,
andere Codd. a4 avspycpivw (wie die Ueberiieferung bei
unserer Stelle in L lautet). Bentley conjicirte nach Z 187 d<i
äp’ avsp-/o[j.Evw, was zumeist Anklang fand. Allein mit Recht
hat La Roche neuerdings avaspyopivw in den Text aufgenommen,
denn der Hiatus im Innern des Wortes ist ganz derselbe wie
in to) 3’ eTiccacjj.evo) P 381 an derselben Versstelle; ebenso lesen
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