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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 89. Band, (Jahrgang 1878)

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ßzacli.

dieses  Verbum  vorkommt  p  530  9  429  auch  nicht  massgebend,
wohl  aber  das  Compositum  esetk.öoma;  x  331  eos^wojvxo  x  370.
Ist  jene  Zusammenstellung-  mit  richtig,  so  ist  der  Spiritus
asper  nicht  organisch  begründet.  Im  Hinblicke  auf  epsit'-äop.a 1 .
scheint  es  unzweifelhaft,  dass  auch  Apollonios  die  Form  mit
dem  Asper  angewendet  hat.  Auch  bei  Kallim.  Artem.  3
Dem.  39  haben  die  meisten  Codd.  den  Asper.
tep-evoi  A  923  L;  G  dagegen  hat  iep.evo'.,  wie  A  738  auch
L  bietet.  An  allen  übrigen  Stellen,  wo  Tnjixt  oder  isp.x'.  vorkommt, ­
  ist  es  aspirirt.  Schon  in  den  homerischen  Gedichten
findet  sich  die  Psilosis  öfter  (vgl.  La  Roche,  Prol.  z.  Odyss.
XXXIV),  so  gut  bezeugt  l'scOe  M  274  ’ievxat  y  304,  klar  liegt
sie  vor  bei  Hesiod  Th.  830  itavxofiqv  cV  lelcca  und  im  homer.
Hymn.  XXVII  18  (Baumeister)  äij.ßpoci^v  ck’  ielaai.  Es  ist
daher  durchaus  begründet,  wenn  die  neueren  Herausgeber  die
Ueberlieferung  von  L  an  der  berührten  Stelle  festhalten.
Auffallender  Weise  begegnen  wir  bei  Apollonios  auch
dem  Adjectiv  ‘Ewcou  B  686  und  'Eonoy  700  als  Beinamen  des
Apollon.  Es  liegt  also  hier  eine  dem  epischen  Sprachgebrauche
  fernliegende,  vom  neuionisch-attischen  smc  abgeleitete ­
  Form  vor,  mit  dem  illegitimen  Spiritus  asper.  Das  Eindringen ­
  dieser  Form  (statt  'fjS>09  oder  vjolo?)  an  den  genannten
Stellen  erklärt  sich  aber,  wie  ich  in  der  ,österr.  Gymnasialzeitschrift' ­
  1877  p.  103  ausgeführt  habe,  dadurch,  dass  der
Dichter  hier  der  Erzählung  des  Mythographen  Ilerodoros  folgte,
welche  das  Schol.  zu  B  684  erwähnt,  und  die  prosaische  Form
'Ewo?,  die  er  bei  demselben  vorfand,  weil  sie  hier  die  Geltung
eines  Nomen  proprium  hatte,  unverändert  aufnahm.  Keineswegs
aber  gestattet  er  sich,  iilnoq  als  Appellativ  anzuwenden,  wie  sich
aufs  Deutlichste  aus  der  Zusammenstellung  von  'Ewtou  und
B  686  sqq.  ergibt:
£i  o'äys  or)  vrjcov  jj.sv  'Eotou  AtxoAAojvo?
xvjvS’  icpfjV  •/.Xciup.sv,  sTist  itocvxecoi  oadvOr)
■fjiiio?  p.extolv.
Ivallimachos  freilich,  der  auch  sonst  specifische  Atticismen
nicht  scheut,  schrieb  ewo?  als  Appellativ  Fr.  52.  3.  Später  hat
Nonnos  von  dieser  attischen  Adjectivform  mehrfachen  Gebrauch
gemacht.
            
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