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Bauer.
sie eben so sicher, wie die oben erwähnte des Markellinos,
dass es eine Tradition gab, die Herodot am Hofe des Königes
zu Pella lebend sich dachte, die schliesslich zu desselben Tod
an diesem Orte aufgebauscht wurde; und auch noch ein anderes,
glaube ich, kann man aus beiden Stellen entnehmen. Der
Synchronismus ist nämlich der Grund der gemeinschaftlichen
Erwähnung. Derselbe wird an letzterem Orte dadurch
betont, dass ausdrücklich bemerkt wird, auch auf des Perdikkas
Regierung habe sich des Hellanikos Aufenthalt erstreckt. Der
Charakter dieser Nachricht, so weit sie sich auf Hellanikos
bezieht, ist allerdings ein anderer als derjenige der Notiz des
Markellinos, es heisst dort cuveypovtcs und die ausdrückliche
Erwähnung des Komikers, Tragikers und Epikers zeigt, dass
für die ganze Angabe, entsprechend dem Zwecke des Buches
TCpi wtopiac, ein literarisches Interesse massgebend war, von da
bis zum apollodorischen Synchronismus ist jedoch so sehr
weit nicht, wie der Schritt beweist, der für Herodot in dem
Suidasartikel Hellanikos gemacht ist. Ob Markellinos Quelle
in dieser Absicht ihre Nachricht gibt, ist bei der schlechten
Erhaltung nicht ersichtlich, aber dass man auch die makedonische
Königsreihe zur Anknüpfung literarischer Daten benützte,
beweist einerseits die Menge der an ihren Hof gebrachten
Autoren (so bildete sich nämlich der blosse Synchronismus um)
und andererseits die Thatsache, dass bei einigen dies fälschlich
behauptet wird. In makedonischer Zeit mag man dies
gerne gehört haben, aber glaublich erscheinen die Nachrichten
darum nicht, wenn sie nicht sonst ausdrücklich bestätigt erscheinen.
Nach dieser Abschweifung, in die Thukydides mit einbezogen
werden musste, kehren wir zurück, um noch eine
Version der Herodotlegende, über den Tod ihres Helden zu
berühren. Markellinos 1 Quellen berichteten auch von einem
Grabe Plerodot’s und Thukydides vor dem melitischen Thore,
nahe den Gräbern der kimonischen Familie. Hierin stimme
1 Marc. vit. Thuc. 17 p. 187 ed. Krüger npog yocp Tal; MeXnrfai rcuXaK; xaXou-(j^vau;
eariv £v KotXr) va xaXoup.sva Kijxama (j-v^axa, svOa oeixvurai 'Hpoöoiou
xai Oouxuotöou tacpos * Daraus soll man ersehen, dass Thukydides zur
Familie Kimons gehört, xai IIoX£p.iov Be £v toj nep\ axpo7CoXeaj; toutoi;
(xapTupet