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G e b ;i ti e r.
tyezek, d. i. tezek 360, asl. tezbld.; owcziczek 309 pl. Gen.;
sluzebnycie, d. i. sluzebnice 307, 381, sluzebnikom 333;
mudrzecz, d. i. mudfec 309, ask madrLCB, starzecz 293, 390,
chitrzecz 433, bratrzecz 415; bratrzencie 290, 377, bratrzencoma
291, s bratrzenci 291; nez me pred böh seles, d. i. seles
st. sles 489, 392; poslussen 397, ku poslussenstwi 302, bezpeczen
332, nebezpeczenstwie 337, snazenstwie 408, mocen 396,
pomocen 362, asl. pomostbn'b, swiecen 312, asl. svesttni, nabozenstwi
385, ustawiczenstwie 389, 400; wageez pl. Geu. 379,
duostogen 324, asl. dostojn'b, duostoyen 299, 347, duostogenstwie
283, wogensky 282, tagenstwie 323; manzelku 329,
manzelstwie 329 u. ö.
7. In przigede blas s nebe, d. i. pfijede 423 ist e
anstatt i (prijide).
V.
Die Regel, die in Betreff der altböhmischen weichen
e-Silben im Passional so evident zu Tage tritt, ist — obzwar
durch Ausnahmen mehr oder weniger entstellt — auch in
vielen anderen, ja in den meisten altböhmischen Handschriften
des XIII. und XIV. Jahrhunderts zu finden. Die Abweichungen
werden mit der Zeit häufiger, weil auch die Aussprache mit
der Zeit von der alten Regel ab weicht; e geht in e über, statt
nase präce sagt man nase präce u. s. w., und dieser Aussprache
nähert sich die Schreibung seit dem Ende des XIV. Jahrhunderts
immer mehr und mehr; in Handschriften des XV. Jahrhunderts
(z. B. Novd Rada, 1459) findet man noch ganz deutliche Spuren
der alten Schreibung, späterhin verschwinden sie aber gänzlich.
Es ist jedoch nicht meine Absicht, hier die Sache in
dieser Richtung zu untersuchen, und ich schliesse mit einer
Sprachprobe aus dem der gegenwärtigen Abhandlung zu
Grunde liegenden Passionale (Seite 285—311, in treuer Abschrift).