Mittheilungen aus altdeutschen Handschriften.
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mit trinchen und mit uberessen
und auch an nichteu nicht vergessen. 201“.
Er vergleicht die Keuschheit mit der wohlthuenden grünen
Farbe:
den cheuschait mag sich wol geleichen
zu a.iner grtten gar sauberleichen.
warumb f deu grüen siecht man gar gern,
wenn das gesicht mag sich wol mern
und auch deu äugen wider pringen.
Die nachlässigen Geistlichen kann er nicht leiden:
deu red get wol deu pharrer an
und auch deu leut in meinem wan
den ander sei besarigen scholn 1
und auch darzue sich selber püessen
und andern viel guet ler in giessen,
nu sprich ich ivol in rechter fueg:
die pliaffen jezund sind so chlueg,
nur weu sie gelt gewinnen welln
und sich donii.t gar erleich stelln.
der chinder achtent si gar chlain
deu si do machen schölten rain
mit schaffer und mit gueter ler. 213“.
Und gleich darauf:
der weissag uns bedeutet ivol
deu pliaffhait, als ich sagen schol,
deu do ir chinder schütten leren
und gueteu dink stet an in meren
m,it gueter ler und. rechtn situ
mit straffen und darzue mit pitn.
man schol seu iveisen zue dem pesten.
und nicht allain sich selber m.esten
mit gueter speis und guetem tranch. 213“.
Er tadelt den Wucher:
Das vor der weissag hat gesprochen
und wiert auch laider oft zeprochen
1 Hier ist ein Vers ausgefallen.
Sitzungsber. d. phil.-hist. CI. LXXXVIII. Bd. III, Hft. 53