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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

Zur  Geschichte  der  Aufstände  gegen  das  Haus  Sui.

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den  Tod.  Die  grossen  Anführer  ^  Zgf,  |j||  (J  -j-  Muyung-lo-heu,
  Li-ngan-yuen  und  m  &  s  Lieuhung-khi
  wurden  vermisst.  Der  König  kehrte  in  die  Mutterstadt ­
  zurück.  Sie-khiü  entriss  Kao-tschi.  Jin-kao  rückte  vor
und  bedrängte  §§  ^>J>|  Ning-tscheu.
Hö-yuen  gab  einen  Rath,  indem  er  sprach:  Jetzt  wurde
Thang  eben  erst  geschlagen,  Anführer  und  gemeine  Streiter
sind  gefangen.  Die  Herzen  der  Menschen  wanken.  Man  kann
sich  den  Sieg  zu  Nutzen  machen  und  geradezu  nach  Tschangngan
  eilen.  —  Sie-khiü  billigte  dieses.  Auf  dem  Zuge  begriffen, ­
  erkrankte  er.  Er  berief  einen  Beschwörer  und  hiess
ihn  wahrsagen  und  beobachten.  Der  Beschwörer  sprach:  Die
Waffen  von  Thang  bewirken  Heimsuchung.  —  Sie-khiü  hasste
dieses  Wort.  Nach  nicht  langer  Zeit  starb  er.
An  seiner  Stelle  wurde  Jin-kao  eingesetzt.  Derselbe  gab
Sie-khiü  den  ungiltigen  nach  dem  Tode  zu  führenden  Namen:
Kaiser  Wu.  Ehe  noch  Sie-khiü  begraben  war,  wurde  Jin-kao
vernichtet.

Jin-kao.
£  Jin-kao  besass  grosse  Stärke  und  war  ein  guter
Reiter  und  Schütze.  In  dem  Heere  nannte  man  ihn  den  Gegner
von  zehntausend  Menschen.  Er  war  von  Gemüthsart  mordsüchtig ­
  und  wild.  So  oft  Sie-khiü  Schlachtreihen  gebrochen
und  Gefangene  gemacht  hatte,  schnitt  Jin-kao  gewiss  den  Gefangenen ­
  Zunge  und  Nase  ab.  Einige  zerstiess  er  in  Mörsern
und  zerstückelte  sie.  Seine  Gattin  war  ebenfalls  unselig  und
grausam.  Sie  liebte  es,  die  Menschen  mit  Peitschen  und  Dornen
zu  schlagen.  Wenn  sie  sah,  dass  sie  den  Schmerz  nicht  ertrugen ­
  und  sich  auf  dem  Boden  wälzten,  vergrub  sie  ihnen
die  Fiisse,  entblösste  ihnen  Bauch  und  Rücken,  so  dass  sie
die  Schläge  empfingen.  Die  Menschen  fürchteten  sie  und  befreundeten ­
  sich  nicht  mit  ihr.
Jin-kao  tödtete  häufig  die  Menschen  und  verunehrte  und
raubte  die  Gattinnen  und  Nebenfrauen  der  Menschen  des  Volkes.
Er  bekam  einst  mm?  Yü-sin-tse  in  seine  Gewalt.  Zornig
Sitzungsber.  d.  pliil.-hist.  CI.  LXXXVIII.  Bd.  III.  Hft.  52
            
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