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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

Zur  Geschichte  der  Aufstände  gegen  das  Haus  Sui.

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Sie-khiü.

jjöjt  jUp-  Sie-khiü  stammte  aus  Kin-tsch’ing  in  j||j  'j'J'J
Lan-tscheu.  Er  war  von  Gestalt  ausgezeichnet,  in  der  Kriegskunst ­
  bewandert,  kühn  und  ein  guter  Schlitze.  Durch  Hervorbringung ­
  erwarb  er  sich  zehntausendmal  zehntausend  Stücke
Geldes.  Er  liebte  es,  mit  den  gewaltigen  Männern  der  Gränzgegenden
  in  Verbindung  zu  treten,  sie  aufzunehmen  und  der
Aelteste  und  Vorzüglichste  zu  sein.  Um  das  Ende  des  Zeitraumes ­
  Ta-nie  (616  n.  Chr.)  wurde  er  als  Hiao-wei  des  Sammelhauses ­
  von  Kin-tsch’ing  verwendet.
Als  ein  Missjahr  kam,  erhoben  sich  Räuber  in  Lung-si.
+  15)  M  Hö-yuen,  Befehlshaber  von  Kin-tsch’ing,  wollte
über  die  Räuber  Strafe  verhängen.  Er  miethete  mehrere  tausend
Krieger,  liess  durch  Sie-khiü  die  schuhlangen  Schrifttafeln
aussenden  und  wollte  erst  die  Panzer  übergeben.  Er  veranstaltete ­
  eine  grosse  Zusammenkunft  und  setzte  Wein  vor.
Sie-khiü  mit  seinem  Sohne  £  m  Jin-kao  und  seinen  Genossen ­
  bedrohte  Hö-yuen  auf  dem  Sitze  und  gab  fälschlich
vor,  dass  er  einen  Empörer  festnehme.  Er  griff  sofort  zu  den
Waffen,  setzte  die  Obrigkeiten  der  Landschaft  und  der  Kreise
in  das  Gefängniss,  schickte  Hirse  hervor  und  beschenkte  damit
die  Armen  und  Nothleidenden.
Er  nannte  sich:  oberherrlicher  König  des  westlichen  Thsin
und  schuf  den  neuen  Jahresnamen  Thsin-hing.  Er  ernannte ­
  Jin-kao  zum  Fürsten  von  Thsi,  seinen  jüngsten  Sohn
/ f~*  ^  Jin-yue  zum  Fürsten  von  Tsin.  ^  |||  ([j  +
Tsung-lo-heu,  ein  anderer  Räuber,  befehligte  eine  Heeresmenge
und  unterwarf  sich  ihm.  Sie-khiü  ernannte  ihn  zum  Fürsten
von  Igh  0jL  I-hing.  Ausserdem  winkte  er  herbei  und  schloss
an  sich  die  übrigen  Räuber  und  die  gewaltthätigen  Pferdehirten. ­
  Die  Spitzen  seiner  Waffen  waren  sehr  scharf.  Alles,
was  er  durchstreifte,  unterwarf  sich.
III  Hoang-fu-wan,  ein  Anführer  von  Sui,  lagerte
mit  zehntausend  Kriegern  in  IfQ  Pao-han.  Sie-khiü  drang
gegen  ihn  mit  zweitausend  auserlesenen  Streitern  und  traf  ihn
in  pp  Tsch’i-ngan.  Ein  Sturmwind  wehte  vorläufig  gegen
            
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