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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

Zur  Geschichte  der  Aufstände  gegen  das  Haus  Sui.

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macht,  mit  den  verbündeten  Lagern  allmälig  vorrückt  und
Schan-pe  nimmt,  dabei  die  Türken  herbeiruft,  im  Westen  das
Land  in  der  Mitte  des  Gränzpasses  raubt,  so  lässt  Thang  gewiss
das  Heer  zurückkehren.  Tsching  in  der  Gefahr  zu  Hilfe
kommen,  wird  dann  mit  Gemächlichkeit  ausgeführt.  Wenn  man
jetzt  die  Waffen  abstumpft  unter  den  Mauern  von  Hu-lao,
erdulden  die  Scharen  Mühsal:  ich  fürchte,  dass  es  keine  Verdienste ­
  gibt.  —  Teu-kien-te  sprach:  Dieses  ist  keine  Sache,
die  ein  Weib  versteht.  Ueberdiess  wartet  Tsching  am  Morgen
und  am  Abend  auf  meine  Ankunft,  ich  habe  es  bereits  zugesagt. ­
  Wie  könnte  ich  Schwierigkeiten  finden  und  zurückweichen? ­
  Ueberdiess  würde  ich  der  Welt  zeigen,  dass  ich
nicht  treu  bin.
Im  fünften  Monate  des  Jahres  zog  Teu-kien-te  aus  «fl
Fan-tschü  und  bildete  die  Schlachtreihen.  Im  Westen  bedrängte
er  den  Fluss  m  Sse,  im  Süden  legte  er  sich  an  den  *1  ili
Thsiö-schan.  Sich  auf  einer  Strecke  von  zwanzig  Weglängen
ausdehnend,  rückte  er  unter  Trommelschlag  vorwärts.  JJj  ±m
Kö-sse-heng  befehligte  eine  umherschweifende  Kriegsmacht.
Der  König  von  Thsin  bestieg  die  Mauern  von
Hu-lao  und  blickte  auf  jenes  Kriegsheer.  Er  hielt  die  Gepanzerten ­
  ab  und  liess  sie  nicht  kämpfen.  Er  sprach:  Die
Räuber  erheben  sich  in  Schan-tung  und  sahen  noch  nicht  den
gewaltigen  Feind.  Jetzt  überschreiten  sie  die  steilen  Anhöhen,
und  die  Kriegsmänner  lärmen.  Die  Befehle  sind  nicht  streng.
Sie  bedrängen  die  Stadtmauern  und  bilden  Schlachtreihen.
Sie  haben  Gedanken,  in  welchen  sie  uns  verachten.  Wenn  wir
warten,  bis  sie  Hunger  leiden,  schlagen  wir  sie  wirklich.
Um  Mittag  setzten  sich  die  Kriegsmänner  Teu-kien-te’s
reihenweise  nieder.  Sie  waren  durstig  und  tranken  um  die
Wette.  Ihr  Sinn  war  noch  sorgloser.  Der  König  winkte  mit
der  Zeichenfahne  den  zuerst  Ersteigenden  des  Kriegsheeres,
und  der  aufgeregte  Staub  der  Reiter  wallte  über.  Er  stellte
sich  jetzt  an  die  Spitze  der  Anführer  £  A3?  Sse-ta-nai 1
und  m  m  w  Thsin-schö-pao,  umwickelte  die  Fahnen  und
sprengte  hinter  den  Schlachtreihen  der  Räuber  hervor.  Das
Kriegsheer  Teu-kien-te’s,  nach  rückwärts  blickend,  gerieth  in
1  Sse-ta-nai  war  von  Geburt  ein  Westtürke.
            
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