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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r.

von  dem  Geschlechte  |j|'  Siao  abholen.  Teu-kien-te  gab  der
Kaiserin  mit  tausend  Reitern  das  Geleite.  Zugleich  machte  er
ihr  das  Haupt  Yü-wen-hoa-khx’s  zum  Geschenke.
Nach  kurzer  Zeit  fiel  er,  mit  den  Türken  verbündet,  in
iW  Siang-tscheu  ein,  wobei  der  stechende  Vermerker  {E}
(f  +  a)  Liü-min  den  Tod  fand.  Weiter  dringend,  überfiel
er  Wei-tscheu  und  nahm  den  grossen  Abgesandten  von
Ho-pe,  jjjjlj  jjÜ  Schin-thung,  König  von  Hoai-ngan,  die  älteste
Kaisertochter  von  |pjj  Thung-ngan  und  Li-schitsi,
  bewachenden  Anführer  von  ^  Li-yang,  fest.  Er  gab
sie  los  und  liess  Li-schi-tsi  wieder  Li-yang  bewachen.  Er  Hess
den  König  und  die  Kaisertochter  in  einem  Palaste  wohnen  und
bewirthete  sie  nach  den  für  die  Gäste  geltenden  Gebräuchen.
3l  Wang-khieu,  stechender  Vermerker  von  ^j|*  Hoätscheu,
  wurde  von  einem  Sclaven  getödtet.  Der  Sclave  floh
mit  dem  Haupte  zu  Teu-kien-te.  Dieser  sprach:  Wenn  ein
Sclave  den  Vorgesetzten  tödtet,  so  ist  dieses  grosse  Auflehnung.
Wenn  ich  ihn  aufnehme,  kann  ich  nicht  anders  als  ihn  belohnen. ­
  Wenn  ich  die  Auflehnung  belohne,  so  mache  ich  die
Belehrung  zu  nichte.  Wie  werde  ich  es  anstellen?  —-  Er  gab
Befehl,  den  Sclaven  zu  enthaupten  und  schickte  das  Haupt
Wang-khieu’s  zurück.  Die  Menschen  von  Hoä  waren  ihm
dankbar  und  ergaben  sich  sofort.  Die  zwei  Landstriche  tgjijC
Thsi  und  ^  Thsi  ergaben  sich  ebenfalls.  fä  mm  Siüyuen-lang,
  der  Räuber  von  Yuen,  hörte  von  ihm  und
schickte  ihm  die  Verständigung,  dass  sein  Wunsch  erfüllt  sei
(ä!  sung-lthnan). 1
Im  dritten  Jahre  des  Zeitraumes  Wu-te  (620  n.  Chr.)
riss  sich  Li-schi-tsl  los  und  wandte  sich  zu  dem  Reiche.  Die
Angestellten  meldeten  Teu-kien-te,  dass  er  dessen  Vater  hinrichten ­
  lassen  möge.  Teu-kien-te  sprach:  Li-schi-tsi  ist  ein
Diener  von  Thang.  Dass  er  seine  Vorgesetzten  nicht  vei’gisst,
ist  Redlichkeit.  Welche  Schuld  sollte  der  Vater  haben?  —
Er  lies  ihn  los,  ohne  ihn  zu  befx-agen.  Kaiser  Kao-tsu  schickte

Tsching-tao  wohnte  hierauf  in  mm  Ting-siang  und  herrschte  iiber
eine  Menge  von  zehntausend  Menschen.
1  Wie  aus  einer  späteren  Stelle  hervorgeht,  bezeichnet  dieses  die  Abdankung ­
  Siü-yueu-lang’s.
            
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