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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfizm  ai  e  r.

des  Krieges  zu  sich  und  wohnte  mit  ihnen  zugleich  der  Enthauptung ­
  jener  Männer  bei.  Er  hängte  die  Häupter  an  das
Thor  ^  Yuen-men.  Yü-wen-hoa-khi  setzte  er  sammt
dessen  Sohne  in  einen  Gitterwagen  und  liess  ihn,  zu  dem
Kreise  Lö  gelangt,  enthaupten.
Teu-kien-te  war  von  Sinn  sparsam.  Er  hatte  keine  Freude
an  dem  Genüsse  des  Fleisches.  Bei  seinen  Speisen  liess  er
die  Hirse  weg  und  fügte  ein  Gericht  von  Grünwaare  hinzu.
Seine  Gattin  von  dem  Geschleclite  T||j  Tsao  hätte  sich  noch
niemals  in  Seidenflor  und  Taffet  gekleidet.  Als  er  König
wurde,  waren  die  Nebenfrauen  und  Aufwärterinnen  kaum  zehn
an  der  Zahl.  Wenn  er  eine  Feste  eroberte  oder  den  Feind
schlug,  wurden  sowohl  Güter  als  Kostbarkeiten  von  ihm  verstreut,
  indem  er  damit  die  Anführer  und  Kriegsmänner  beschenkte. ­
  Bis  zu  diesem  Augenblicke  waren  die  Palastbewohner
von  Sui,  welche  er  in  seine  Gewalt  bekam,  noch  immer  tausend
an  der  Zahl.  Er  entliess  sie  sämmtlich.  Die  Angestellten  der
Schrift  und  des  Krieges  so  wie  die  muthigen  Männer  in  den
Diensten  von  Sui  waren  noch  immer  über  zehntausend.  Er
war  einverstanden,  wohin  ein  Jeder  sich  begab.
Er  meldete  jetzt  j|Üj]  Thung,  Könige  von  jj||  Yue,  die
Hinrichtung  Yü-wen-hoa-khi’s.  Thung  verlieh  ihm  das  Lehen
eines  Königs  von  Hia.  Teu-kien-te  nannte  hierauf  sein  Reich:
das  grosse  Hia.  Er  ernannte  Pei-khiü,  aufwartenden
Leibwächter  des  gelben  Thores  in  Diensten  von  Sui,  zum
obersten  Buchführer  und  Vorsteher  des  Pfeilschiessens  zur
Rechten,  jyf  j|J|  Thsui-kiün-sü,  aufwartenden  Leibwächter
von  der  Abtheilung  der  Waffen,  zum  Aufwartenden  im  Inneren,
'föT  Ho-tsch’eu,  Befehlshaber  des  kleinen  Sammelhauses,
zum  obersten  Buchführer  von  der  Abtheilung  der  Künstler.
Die  übrigen  begabten  Männer  von  Sui  setzte  er  in  Aemter
ein  und  übei’trug  ihnen  die  Sachen  der  Lenkung.  Wenn
Jemand  den  Wunsch  hatte,  sich  in  das  Land  innerhalb  des
Gränzpasses  oder  in  die  östliche  Hauptstadt  zu  begeben,  willigte
er  ein  und  hielt  ihn  nicht  zui’ück.  Er  gab  ihm  dabei  ein
Reisegeld  und  liess  ihn  unter  dem  Schutze  von  Bewaffneten
die  Gi’änze  überschreiten.
Im  zweiten  Jahre  des  Zeiti’aumes  Wu-te  (619  n.  Chr.)
brachte  er  die  drei  Landstriche  Jfft  Hing,  Tschao  und
            
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