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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

Zur  Geschichte  der  Aufstände  gegen  das  Haue  Sui.

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streifte  mit  seinen  Bewaffneten  |£j£[  ^>|>J  Yeu-tscheu  und  fiel  in
dem  Kampfe.  Sein  Untergebener  MT]  £  Wei-tliao-ni  gab
dem  Heere  den  Kamen:  das  fliegende  Lager  des  Berges  Li.
Zwischen  tiefen  Sümpfen  befand  sich  eine  Menge  von  zehnmal
zehntausend  Menschen.  Teu-kien-te  drang  in  Folge  eines  Entwurfes ­
  gegen  das  Lager  und  nahm  es  weg.  Zugleich  ergriff
er  Besitz  von  dem  Gebiete.
Im  ersten  Monate  des  dreizehnten  Jahres  des  Zeitraumes
Ta-nie  (617  n.  Chi - .)  baute  er  einen  Erdaltar  und  eine  Bühne
zu  ^  ä||  Lö-scheu  in  Ho-kien  und  setzte  sich  zum  Könige
von  -J||  ijj(|  Tschang-lö  ein.  Im  fünften  Monate  des  vierzehnten ­
  Jahres  desselben  Zeitraumes  (618  n.  Chr.)  nannte  ersieh ­
  wieder  König  von  Iiia  und  bestimmte  einen  Jahresnamen. ­
  An  dem  Tage  14  setzte  er  Obrigkeiten  sammt  Zugesellten ­
  ein  und  liess  sie  getrennt  die  Landschaften  und  Kreise
verwalten.
Im  siebenten  Monate  desselben  Jahres  hatte  Äifirü
Siö-schi-hiung,  in  Diensten  von  Sui  Heerführer  der  fliegenden
Leibwache  zur  Rechten,  die  Aufsicht  über  dreimal  zehntausend
Streiter,  um  Teu-kien-te  zu  strafen.  Er  lagerte  zu  'bl#
Thsi-li-tsing  (Brunnen  der  sieben  Weglängen)  in  Ho-kien.
Teu-kien-te  versteckte  kräftige  Streiter  in  den  seitwärts  liegenden ­
  Sümpfen,  trug  alle  Festungsmauern  ab  und  entwich
verstellter  Weise.  Sie-schi-hiung  hielt  dieses  für  Furcht  und
zog  allmälig  die  Vorposten  ein.  Teu-kien-te  stellte  sich  an  die
Spitze  von  tausend  todesmuthigen  Kriegsmännern  und  drang
gegen  ihn.  Es  war  eben  ein  starker  Nebel  und  am  Tage  so
finster,  dass  man  nicht  sehen  konnte,  wohin  man  den  Fuss
erhob.  Das  Kriegsheer  von  Sui  gerieth  in  Schrecken  und  zerstreute ­
  sich  sofort.  Man  stieg  und  trat  auf  einander,  und  die
Todten  lagen  gleich  Erdhügeln.  Sie-schi-hiung  ergriff  mit
einigen  hundert  Reitern  die  Flucht.  Teu-kien-te  bekam  dessen
ganze  Heeresmenge  in  seine  Gewalt  und  machte  3E  (  J  ^)
Wang-tsung,  Reichsgehilfen  von  Ho-kien,  zum  Gefangenen.
Er  bewillkommnete  diesen  und  schickte  ihn  zurück.
Wang-tsung  besetzte  wieder  die  Stadtmauern.  Teu-kien-te
rückte  vor  und  griff  sie  an.  Die  Bezwingung  war  noch  nicht
erfolgt,  als  in  Ho-kien  die  Lebensmittel  zu  Ende  gingen.  Man
Sitzungsber.  d.  pbil.-hist.  CI.  LXXXVIII.  Bd.  III.  Hft.  51
            
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