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Zur Geschichte der Aufstände gegen das Haus Sui.
und bat Kao-sse-thä, die Lastwagen zu bewachen. Er selbst
zog mit siebentausend auserlesenen Streitern Kö-hiüen entgegen
und gab vor, dass er sieh geflüchtet habe. Kao-sse-thä nahm
einige in seiner Gewalt befindliche Gefangene, sagte fälschlich,
dass sie die Gattin und die Kinder Teu-kien-te’s seien, und
tödtete sie. Teu-kien-te schickte an Kö-hiuen ein Schreiben,
in welchem er seine Unterwerfung versprach und bat, voransprengen
und die Ergreifung der Räuber selbst bewerkstelligen
zu dürfen. Kö-hiuen glaubte ihm. Er führte die Streitmacht
und folgte Teu-kien-te. Als man zu der Gränze von ä sr
Tschang-ho gelangte, wollte er mit ihm den Vertrag beschwören.
Die Krieger waren sorglos und stellten keine Vorposten aus.
Teu-kien-te drang gegen ihn ein, tödtete mehrere tausend
Menschen des feindlichen Heeres und erbeutete tausend Pferde.
Kö-hiuen entfernte sich mit mehreren Zehenden von Reitern.
Teu-kien-te setzte ihm nach, enthauptete ihn in Ping-yuen und
gab das Haupt Kao-sse-thä zum Geschenke. Die Macht Teukien-te’s
brachte Schan-tung zum Zittern.
Sui entsandte den grossen, Hausdiener und Reichsminister
Yang-I-tschin mit dem Aufträge, Strafe zu verhängen.
Derselbe zertrümmerte die Macht Tsch’ang-kin-tsching’s
in Thsing-ho. Die übriggebliebenen Genossen Tsch’ang-kintsching’s
fürchteten die Hinrichtung. Sie lagerten wieder in
Siao und wandten sich zu Teu-kien-te. Yang-I-tschin, seinen
Sieg benützend, wollte sofort in den Ankerplatz von Kao-khi
dringen und die Wurzel in ihrer Höhle bedrängen und abschneiden.
Teu-kien-te sprach zu Kao-sse-thä: Ein guter Anführer
der Sui ist einzig Yang-I-tschin. Er hat jetzt erst die Macht
Tsch’ang-kin-tsching’s zertrümmert. Mit den Spitzen seiner
Schwerter kann man sich nicht messen. Man soll die Streitkräfte
zurückziehen und ihm aus weichen. Wenn Jene kämpfen
wollen und es nicht können, wird ihr Kriegsheer morsch, die
Lebensmitteln mangeln. Wir machen uns dieses zu Nutzen
und können dann Verdienste erwerben. — Kao-sse-thä nahm
den Rath nicht an. Er Hess Teu-kien-te zurück und hiess ihn
das Lager bewachen. Er selbst zog mit der Streitmacht in
den Kampf, wobei er Wein aufstellte und die Kriegsmänner
bewirthete.