auf dem Wege zu Abfall. Sie wurden überwiesen und hingerichtet.
Wang-schi-tschung hatte sich drei Jahre die Rangstufe
angemasst, als er vernichtet wurde.
Teu-kien-te.
W ^ Teu-kien-te stammte aus ^ ^ Tschang-nan
in M #1 Pei-tseheu. Die Mitglieder seines Hauses waren
die Geschlechtsalter hindurch Ackersleute. Sie selbst sagten,
sie seien die Nachkommen des Lehensfürsten ^ Tschung von
Ngan-tsch’ing, Vaters der Gemalin des Kaisers King
von Han. In seiner Jugend war er schwierig, jedoch gefällig.
Er hatte Freude an der Festigkeit eines Schirmvogtes.
Einer seiner Bezirksgenossen hatte die Trauer um einen
nahen Verwandten. Er war arm und hatte nichts, um das
Begräbniss zu veranstalten. Teu-kien-te ackerte eben und
hörte dieses. Er seufzte, spannte das Rind los und schenkte
es Jenem für die Sache der Trauer. Die Bezirksgenossen
wunderten sich darüber.
Einst überfielen Räuber in der Nacht sein Haus. Teukien-te
stand unter der Thüre. Als die Räuber eindrangen,
erschlug er deren drei. Die Uebrigen getrauten sich nicht,
vorwärts zu gehen und baten um die Leichname. Teu-kien-te
sagte: Werfet einen Strick her, lasset sie anbinden und nehmet
sie. — Die Räuber warfen ihm einen Strick zu. Teu-kien-te
band eigenhändig die Leichname an und liess die Räuber sie
hinausziehen. Hierauf sprang er empor, ergriff ein Schwert und
tödtete wieder drei Räuber. Hierdurch immer mehr berühmt,
wurde er der Aelteste der Strasse.
Wegen Uebertretung des Gesetzes begab er sich auf die
Flucht. Nachdem er Verzeihung erhalten, kehrte er wieder
zurück. Als nach längerer Zeit sein Vater starb, begleiteten
in der Strasse über tausend Menschen den Leichenzug. Die
Geschenke, die man ihm gab, nahm er nicht an.
Im siebenten Jahre des Zeitraumes Ta-nie von Sui
(611 n. Chr.) miethete man Bewaffnete zum Angriffe auf Liaotung.
Teu-kien-te wurde aushelfender Aeltester einer Reihe
und begab sich eben zu dem Kriegsheere. Da ereignete es sich,