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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfizmaier.

i

herbeizueilen  und  nach  Wunsch  Hilfe  zu  leisten.  Wang-schitsehung
  schickte  (  J  +  ^)  Yuen,  den  Sohn  seines  älteren
Bruders,  und  den  Gebietenden  des  inneren  Vermerkers
Tschang-sün-ngan-schi  mit  der  Antwort  und  bat  iiberdiess
  um  ein  Heer.

Im  zweiten  Monate  des  vierten  Jahres  des  Zeitraumes
Wu-te  (621  n.  Chr.)  ergab  sich  der  bewachende  Anführer  des
Palastes  von  -p|  Thsing-tsch’ing  mit  dem  Palaste.  Der
König  rückte  vor  und  besetzte  diesen.  Wang-schi-tschung
führte  seine  Streitmacht  aus  dem  Thore  Fang-tsclüi
und  kämpfte  im  Angesichte  des  Flusses  ||£  Ko.  Der  König
ordnete  seine  Schlachtreihen  auf  dem  nördlichen  Berge  (tr+  P)
Mang.  Er  hiess  fünftausend  Fussgänger  Khiö-tü-thung's
den  Fluss  übersetzen  und  den  Angriff  beginnen.  Als  man
handgemein  wurde,  entschied  der  König  mit  den  Reitern  die
Schlacht.  Wang-schi-tschung  wurde  von  einer  Hakenlanze
gestossen,  seine  Krieger  wurden  getödtet.  Sie  kämpften  von
der  Stunde  Schin  (5)  bis  zu  der  Stunde  Wu  (7)  und  waren  dann
geschlagen.  Achttausend  wurden  gefangen  oder  enthauptet.
Der  König  näherte  sich  dem  Graben  der  Feste  und
schloss  sie  ein.  Die  Lebensmittel  Wang-sehi-tschung’s  neigten
sich  zu  Ende,  und  die  Menschen  verzehrten  einander.  Zuletzt
versenkte  man  Schlamm  in  Wasser,  entfernte  die  kleinen
Steine  und  nahm  die  schwimmende  Erde.  Man  mengte  diese
mit  Reismehl  und  bereitete  daraus  Kuchen.  Die  Menschen  des
Volkes  erkrankten,  hatten  geschwollene  Schenkel  und  waren  so
schwach,  dass  sie  einander  auf  den  Wegen  stützten,  jjr!
Lu-kiün-nie  und  ^  Kö-tse-kao,  Leibwächter  des
obersten  Buchführers,  und  Andere  starben  Hungers.  Der  kaiserliche ­
  Vermerker,  ein  Grosser  Namens  ÜF)  ($£  +  M)  'l' sc!liu 8"
ting  bat,  ein  Buddha  (Bonze)  werden  zu  dürfen.  Wang-schitschung
  hasste  dieses  Wort  und  tödtete  ihn.  Er  verlor  jedoch
den  Muth,  besetzte  bloss  die  Stadtmauern  und  wartete  auf  die
Hilfe  Teu-kien-te’s.

Im  fünften  Monate  des  Jahres  gelang  es  dem  Könige,
Teu-kien-te  gefangen  zu  nehmen.  Zugleich  fing  erjj?  (  J  -f-  ti)
Wang-yuen,  den  Brudersohn  Wang-schi-tschung’s,  und  Tschangsün-ngan-schi.
  Er  zeigte  die  Gefangenen  unter  den  Mauern

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