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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfizmaier.

Abtheilung  zusammen.  Wenn  es  auch  gemeine  Angestellte  und
Fussknechte  waren,  schmückte  er  die  Reden  aus  und  führte
die  Menschen  herein.  Allein  bei  Wang-schi-tschung  war  es
nur  Lüge  und  eitles  Vorgeben,  er  konnte  die  Worte  dieser
Menschen  nicht  beurtheilen.  Die  Kriegsmänner  und  Grossen
wurden  ihm  bald  abwendig.
Indem  Wang-schi-tschung  in  früheren  Tagen  ^  ^
Yuen-wen-tu  tödtete,  wollte  er  die  Menge  betrügen  und  sich
Vertrauen  erwerben.  Er  bat  jetzt,  der  Mutter  des  von  ihm
zum  Kaiser  ernannten  Königs  j|jfj  Thung,  der  Kaiserin  von
dem  Geschlechte  0|J  Lieu,  dienen  und  ihr  angenommener  Sohn
sein  zu  dürfen.  Er  hatte  ihr  eben  den  Namen  :  Kaiserin  B  M
Sching-kan  gegeben.  fl  $  Thsui-te-pen,  der  beständige
Aufwartende  von  den  zerstreuten  Reitern,  sprach:  In  wie  fern
ist  dieses  verschieden  von  Wang-mang  und  der  Mutter
des  Kaisers  Wen?  —  Später  speiste  Wang-schi-tschung  in
Gegenwart  des  Kaisers  Thung  und  zog  sich  die  Krankheit  des
Erbrechens  zu.  Er  glaubte,  dass  er  vergiftet  werde  und  erschien ­
  nicht  mehr  an  dem  Hofe.  Er  liess  durch  die  Anführer

Tung-siün  die  Feste  des

und

j£J|  ^  Tsch’ang-tsi
Palastes  bewachen.
Im  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes  Wu-te  (619  n.  Chr.)
erlog  Wang-schi-tschung  eine  höchste  Verkündung  des  Kaisers
Thung.  In  derselben  lieh  man  ihm  eine  gelbe'  Axt,  ernannte
ihn  zum  Reichsgehilfen  (M  l®  siang-kue),  Leiter  der  hundert
Ermessenden  mm  pe-kuei)  und  setzte  ihn  in  das  Lehen
eines  Königs  von  J|ß  Tsching.  Man  verlieh  ihm  die  neun  Geschenke ­
  und  die  zwölf  Mützenschnüre.  Er  pflanzte  die  Fahne
des  Himmelssohnes  auf,  hatte  vergoldete  und  versilberte  Wagen,
spannte  sechs  Pferde  an,  bereitete  den  zugetheilten  Wagen  der
fünf  Zeiten,  Wimpeln,  Wolkenfahnen,  acht  Reihen  von  Tänzern
und  stellte  Glocken  an  alle  vier  Seiten.  Wenn  er  austrat,
warnte  man.  Wenn  er  eintrat,  hielt  man  die  Menschen  ab.
te  MhJ  Hoan-fä-sse,  ein  Mann  der  Kunst  (-p
scliÖ-sse),  sagte  von  sich,  dass  er  Bestätigungen  beurtheilen
könne.  Er  reichte  die  Verzeichnungen  des  verschlossenen  Gemaches ­
  ?L  •¥*  Khung-tse’s  empor.  In  denselben  war  ein  Mann
gezeichnet,  der  in  der  Hand  einen  Schild  (—  -=P  yi-lcan)
hielt  und  Schafen  nachjagte.  Er  erklärte  es  Wang-schi-tschung,
            
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