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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

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Pfizmaier.

menge  ergriff  die  Flucht  und  beschränkte  sich  auf  die  Vertheidigung
  von  Ho-yang.  Er  legte  sich  in  dem  Gefängnisse
in  Bande  und  bat  hinsichtlich  seiner  Schuld  bei  dem  Könige
ffüj  Thung  von  Yue.  König  Thung  tröstete  und  ermunterte
ihn  in  einem  Schreiben,  verlieh  ihm  Gold  und  Seidenstoffe
und  beruhigte  ihn.  Er  berief  ihn  an  den  Lö  zurück.  Wangschi-tschung
  sammelte  die  zerstreuten  Krieger,  deren  er  zehntausend ­
  erlangte,  und  lagerte  in  Han-tsch’ing.  Scheu
und  verzagt,  hatte  er  nicht  den  Muth,  auszurücken.
Als  in  Kiang-tu  die  Tödtung  des  Kaisers  und  Aufruhr
stattfand,  übertrugen  sämmtiiche  Diener  dem  Könige  Thung
die  Kaiserwürde.  Wang-tschi-tschung  wurde  oberster  Buchführer ­
  von  der  Abtheilung  der  Angestellten  und  erhielt  das
Lehen  eines  Fürsten  des  Reiches  J||$  Tsching.  ^  ^  ^  ^
Yü-wen-hoa-khi,  der  Mörder  des  Kaisers,  kehrte  mit  einer
Streitmacht  nach  Norden  zurück.  TG  ffö  Yuen-wen-tu,
bei  König  Thung  hörender  Gebietender  des  inneren  Vermerkers,
fja  Lu-thsu  und  Andere  entwarfen  einen  Plan,  dem  gemäss
man  Li-mi  ein  wichtiges  Amt  verleihen  und  ihn  gegen  die
Räuber  ziehen  lassen  solle.  Wenn  die  Macht  Yü-wen-hoa-khi’s
zersprengt  sei,  würden  die  Krieger  Li-mi’s  ebenfalls  erschöpft
sein.  Wenn  man  sich  dessen  Schwäche  zu  Nutzen  mache,
könne  man  die  Absicht  erreichen.
Man  schickte  einen  Abgesandten  und  ernannte  Li-mi  zum
grossen  Beruhiger  und  Gebietenden  des  obersten  Buchführers
mit  der  Zutheilung  zu  dem  Kriegsheere.  Er  sollte  hineilen
und  mit  der  Kriegsmacht  im  Norden  Strafe  verhängen.  Li-mi
nannte  sich  einen  Diener  und  nahm  die  Anordnung  in  Empfang.
Er  führte  die  Streitmacht  und  folgte  Yü-wen-hoa-khi  nach
^  (Upr  Li-yang.  Nachdem  er  in  dem  Kampfe  gesiegt,  kam  er
und  meldete  es.  Alle  waren  hoch  erfreut.  Wang-schi-tschung
allein  sagte  zu  seinen  Untergebenen:  Yuen-wen-tu  und  die
Anderen  besitzen  die  Begabung  des  Schreibmessers  und  des
Pinsels.  Sie  werden  gewiss  durch  Li-mi  gefangen.  Auch  hat
unser  Heer  im  Kampfe  mit  den  Räubern  viele  ihrer  Väter,
Söhne  und  Brüder  getödtet.  Eines  Morgens  werden  wir  durch
sie  unterdrückt.  Wir  haben  keine  Genossen.  —  Durch  diese
Worte  schreckte  er  Alle  ab.  Als  Yuen-wen-tu  und  die  Anderen
dieses  hörten,  empfanden  sie  grosse  Furcht.
            
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