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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

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Zur  Geschichte  der  Aufstände  gegen  das  Haus  Sui.

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Geschwätz.  Alle  wussten,  dass  er  Unrecht  habe,  waren  aber
auch  nicht  fähig,  ihn  zu  widerlegen.  Er  trat  aus  und  wurde
ein  die  Lenkung  Stützender  (jßjf  fä  tsan-tscM)  von  Kiang-tu.
Wieder  versetzt,  wurde  er  ein  Gehilfe  (sching)  der  Landschaft. ­

Kaiser  Yang  von  Sui  machte  mehrmals  Reisen  nach  dem
Süden,  Wang-schi-tsclmng  verstand  es,  das  Angesicht  des
Kaisers  zu  beobachten.  Er  schmeichelte  ihm  und  richtete
sich  nach  dessen  Willen.  Von  Sinn  schlau,  schmückte  er  Erdstufen ­
  und  Teiche,  überreichte  heimlich  an  dem  Hofe  die
kostbaren  Gegenstände  der  fernen  Gegenden  und  setzte  sich
dadurch  bei  dem  Kaiser  in  Gunst.  Der  Kaiser  liebte  ihn  und
war  mit  ihm  vertraut.  Er  ernannte  ihn  zum  allgemeinen  Statthalter ­
  (J|||  ^  thung-scheu)  von  Kiang-tu  und  zugleich  zu
einem  den  Palast  kennenden  die  Dinge  Beaufsichtigenden
@  K  *  tschirkung-lcien-sse).
Wang-schi-tschung  zog  in  Betracht,  dass  die  Lenkung  der
Sui  eben  in  Unordnung,  die  linke  Seite  des  Stromes  verschwimmend, ­
  abgeschnitten  und  leicht  zu  erschüttern.  Er  verband ­
  sich  im  Geheimen  mit  den  gewaltigen  und  hervorragenden
Männern.  Wenn  Leute  in  dem  Gefängnisse  gebunden  waren,
legte  er  das  Gesetz  falsch  aus  und  brachte  eine  Verminderung
der  Strafe  zuwege.  Er  übte  dadurch  im  Verborgenen  Gnade.
Als  Yang-siuen-kan  sich  empörte,  erhoben
sich  7^  Tschü-si,  ein  Eingeborner  von  U,  und

m
Kuan-thsung,  ein  Eingeborner  von  Tsin-ling,  in  Kiang-nan,

und  setzten  sich  mit  ihm  ins  Einverständniss.  Sie  hatten  über
zehnmal  zehntausend  Bewaffnete.  Rt  Ü  Tu-wan-tschü
und  ^  'pL  Yü-kiü-lo,  Anführer  von  Sui,  zogen  gegen
sie  aus,  konnten  sie  aber  nicht  bewältigen.  Wang-schi-tschung,
als  Anführer  der  Seite,  berief  zehntausend  Menschen  von
Kiang-tu,  mit  denen  er  die  Empörer  fortwährend  angriff  und
sie  zuletzt  zersprengte.  So  oft  er  einen  Sieg  erfocht,  rechnete
er  es  den  Untergebenen  zum  Verdienste  an.  Die  Gefangenen
überliess  er  sämmtlich  seinen  Kriegsmännern.  Desswegen  wetteiferten ­
  die  Menschen,  sich  für  ihn  zu  bemühen  und  wurden
sehr  viele  Thaten  verrichtet.
Im  zehnten  Jahre  des  Zeitraumes  Ta-nie  (614  n.  Chr.)
Meng-jang,  der  Räuber  von  Sfö  Thsi,  im

plünderte  ^
            
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