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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

Zur  Geschichte  der  Aufstände  gegen  das  Haus  Sui.

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grossem  Masse  clen  neu  Angesammelten.  Die  Mensehen  fingen
an,  ihm  abwendig  zu  werden.  Dem  Volke,  das  aus  den  Scheunen ­
  von  jj|L  Hing-lö  gespeist  wurde,  verabreichte  er  ohne
Beschränkung,  so  dass  die  Leute,  nicht  im  Stande,  das  Mitgenommene ­
  auf  den  Schultern  zu  tragen,  es  auf  den  Wegen
herabliessen  und  darauf  mit  den  Füssen  traten.  Li-mi  freute
sich  darüber  und  meinte,  dass  man  zur  Genüge  Speise  habe.
m  m  t  Kia-jün-fu,  der  Vorsteher  der  Scheunen,  machte
ihm  Vorstellungen  und  sagte:  Die  Menschen  sind  die  Grundlage ­
  des  Reiches,  die  Speise  ist  der  Himmel  der  Menschen.
Jetzt  hungern  die  hundert  Geschlechter,  sie  lassen  die  bleichenden ­
  Geheine  auf  den  Wegen  zurück.  Habt  ihr  auch  den
höchsten  Befehl  empfangen,  hängt  ihr  doch  ab  von  dem  Himmel
der  Menschen  und  sichert  dadurch  die  Grundlage  des  Reiches.
Aber  Betheilen  mit  Getreide  und  Nehmen  wird  nicht  beschränkt,
es  wird  eine  Zeit  kommen,  wo  die  Vorräthe  der  Scheunen  von
Ngao  zu  Ende  gehen,  die  Hirse  erschöpft  ist,  die  Menschen
sich  zerstreuen.  Wie  könnt  ihr  dann  emporblicken  und  Thaten
verrichten?  —  Li-mi  gab  kein  Gehör.
Siü-schi-tsi  bemängelte  öfters  diese  Unregelmässigkeit. ­
  Li-mi  hatte  innerlich  daran  kein  Gefallen.  Er  liess
Siü-schi-tsi  ausrücken  und  sich  zu  den  Lagerplätzen  in  den  alten
unterworfenen  Gegenden  begeben.  Er  hatte  einstweilen  keinen
festen  Vorsatz.  Früher  hatte  Wang-schi-tschung  Mangel  an  Lebensmitteln. ­
  Li-mi  hatte  wenig  Seidenstoff.  Jener  bat,  dass  man
sich  verständige  und  tausche.  Li-mi  mochte  dieses  nicht  thun.
I®  7C  Ping-yuen-tschin  war  gewinnsüchtig  und  rieth  insgeheim ­
  Li-mi,  einzuwilligen.  Später  waren  die  Kriegsmänner
Wang-schi-tschung’s  gesättigt,  und  es  ergaben  sich  deren  immer
wenigere.  Li-mi  reute  es  und  er  hielt  inne.
Im  neunten  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Wu-te  (618  n.  Chr.)  suchte  Wang-schi-tschung  mit  seiner  gesummten ­
  Heeresmenge  die  Entscheidung  durch  den  Kampf.  Er
übersetzte  vorerst  mit  einigen  hundert  Reitern  den  Fluss.  Limi
  schickte  ihnen  zehn  kühne  Anführer  zum  Kampfe  entgegen.
Dieselben  kehrten  mit  Wunden  bedeckt  zurück.  Am  nächsten
Tage  führte  Li-mi,  indem  er  s  w  ir  Wang-pe-tang  zur
Vertheidigung  von  Kin-yung  zurücldiess,  eine  auserlesene ­
  Streitmacht  nach  den  unwegsamen  Gegenden  im  Norden
            
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