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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

Zur  Geschichte  der  Aufstände  gegen  das  Haus  Sui.

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Streitmacht  und  stürzte  sich  im  Westen  auf  das  Lager  Wangschi-tschung’s.
  Dieser  entfloh.
Als  Li-mi  das  Heer  zurückführte,  hatte  er  viele  Leute
verloren.  Tschai-hiao-ho  ertrank  in  dem  Flusse

m  Lö.  Li-mi  wehklagte  um  ihn  schmerzlich.  Seitdem  bestand
man  über  sechzig  grosse  und  kleine  Kämpfe.
3E  'für  'fpf  Wang-jü-sin,  ein  Anführer  in  der  Abtheilung
^jjf  Ti-jang’s,  hatte  grosse  Besorgniss  wegen  der  Macht
Li-ml’s.  Er  rieth  Ti-jang,  sich  zum  grossen  Vorgesetzten  zu
machen,  die  Heeresmenge  zusammenzufassen  und  Li-mi  mit
Gewalt  aufzugreifen.  Sein  älterer  Bruder  Kuan  sagte
ebenfalls:  Der  Himmelssohn  soll  für  sich  nehmen.  Wozu
sollte  er  den  Menschen  übergeben  ?
Li-mi  erfuhr  dieses  und  machte  mit  äs  m  +  M)
Tsching-ting  heimlich  einen  Anschlag  gegen  Ti-jang.  Als  die
Streitmacht  Wang-schi-tschung’s  nochmals  anrückte,  zog  Tl-jang
aus  und  stellte  sich  ihr  entgegen.  Er  wich  ein  wenig  zurück.
Li-mi  sprengte  herbei,  um  ihm  zu  helfen  und  kämpfte  in
■¥  M  Schi-tse-ho.  Wang-tschi-tschung  ergriff  die  Flucht.
Am  nächsten  Tage  war  eine  feierliche  Versammlung  und  Bewirthung
  der  Kriegsmänner.  Ti-jang  kam  zu  Li-mi.  Dieser
hiess  Fang-yen-tschao  die  Leute  der  Umgebung
wegführen,  sich  mit  ihnen  in  ein  besonderes  Zelt  begeben  und
trinken.  Li-mi  holte  einen  berühmten  Bogen  hervor  und  zeigte
ihn  Ti-jang.  Als  Ti-jang  völlig  spannte  und  losdrückte,  erstach
ihn  der  Schwertfechter  ||f  Tsai-khien  von  rückwärts.
Zugleich  tödtete  man  den  älteren  Bruder  und  den  Neffen  Tijang’s,
  ebenso  Wang-jü-sin.
Li-mi  sprengte  in  das  ummauerte  Lager  Ti-jang’s  und
beruhigte  die  Kriegsmänner,  indem  er  ihnen  die  Sache  verkündete. ­
  Keiner  wagte  es,  sich  zu  rühren.  Er  liess  diese
Streitmacht  durch  Siü-schi-tsi,  Tanhiung-sin
  und  I  iS  t  Wang-pe-tang  getheilt  anführen.
tyßj  Jjg  Yang-khing,  ein  Anführer  der  Sui,  bewachte
Yung-yang.  Man  sprach  gelegentlich  mit  ihm  und  brachte  ihn
zur  Unterwerfung.  Wang-schi-tschung  drang-  in  der  Nacht
gegen  die  Feste  jr  m  Thsang-tsch’ing.  Li-mi  legte  Gepanzerte ­
  in  den  Hinterhalt  und  vernichtete  die  feindliche  Menge.

Sitzuugsber.  d.  phil.-hist.  CI.  LXXXVIIT.  Bd.  III.  Hft.

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