Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

Zur  Geschichte  der  Aufstände  gegen  das  Haus  Sui.

741

und  vertheilte  Abschnittsröhre  der  silbernen  Hasen  (^  ffY
yin-thu-fu).
Im  fünften  Monate  des  Jahres,  Tag  42,  befahl  der  Kaiser
der  Sui,  dass  der  König  von  Thang  an  seiner  Mütze  zwölf
Schnüre  habe,  dass  er  die  Fahne  des  Himmelssohnes  aufpflanze,
dass  man  bei  seinem  Austritte  warne,  bei  seinem  Eintritte  abhalte. ­
  An  dem  Tage  51  ergab  sich  Wang-te-jin. 1
An  dem  Tage  55  verzichtete  der  Kaiser  der  Sui  auf  seine
Würde.  Er  überreichte  durch  p]ij‘  Siao-tsao,  obersten
Buchführer  von  der  Abtheilung  der  Strafe,  und  ^  |||
Pei-tschi-yin,  Vorsteher  des  Ackerbaues  und  kleinen  Reichsminister, ­
  das  Siegel  des  Kaisers  und  das  breite  Band  dem
Könige  von  Thang.  Dieser  weigerte  sich  dreimal  und  nahm
es  endlich  an.
Im  fünften  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Wu-te  (618  n.  Chr.),  Tag  1,  trat  Li-yuen  in  der  Vorhalle  der
grossen  Gipfelung  seine  Würde  an.  Er  befahl  jü"  Siao-tsao
zugleich  das  Amt  eines  grossen  Beruhigers  zu  bekleiden  und
in  den  südlichen  Vorwerken  die  Anzeige  zu  machen.  Ei -  verkündete ­
  allgemeine  Verzeihung,  veränderte  den  Jahresnamen
und  verlieh  den  Obrigkeiten  und  den  gemeinen  Menschen  eine
Rangstufe  mehr.  Die  Orte,  an  welchen  das  gerechte  Heer
vorüber  gezogen  war,  wurden  für  drei  Jahre  von  Lasten  befreit.
Die  übrigen  wurden  für  ein  Jahr  von  Lasten  befreit.  Die
Landschaften  (M  Iciün)  wurden  hinfort  Landstriche  (tuchen)
genannt.  Die  Statthalter  thai-scheu)  Messen  stochende
Vermerken  m  £  thse-sse).
An  dem  Tage  7  erschien  das  grosse  Weiss  (Venus)  am
hellen  Tage.  7t  3C  fß  Yuen-wen-tu,  in  Diensten  der  Sui  verbleibender ­
  Statthalter  der  östlichen  Hauptstadt,  und
Wang-schi-tschung,  grosser  Heerführer  der  kriegerischen  Leibwache ­
  zur  Linken,  erhoben  Thung,  König  von  Yue,
zum  Kaiser.  Im  sechsten  Monate  des  Jahres,  Tag  17,  wurde
Kien-tsch’ing,  der  Sohn  des  Geschlechtsalters,  zum
kaiserlichen  grossen  Sohne  (Nachfolger)  eingesetzt.  tö:  R
Schi-min  erhielt  das  Lehen  eines  Königs  von  ^  Thsin.  2
1  Wang-te-jin  hatte  sich,  wie  früher  zu  ersehen,  in  Nie  erhoben  und  sich
den  grossen  Fürsten  genannt.
2  Schi-min  war  vorerst  Fürst  des  Reiches  Thsin,  hierauf  Fürst  von  Tschao.
48*
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.