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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

Zur  Geschickte  der  Aufstände  gegen  das  Haus  Sui.

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ft  i  Ngan-tschang  besetzte  [H,  Pa-tu  n  g.  jg
Ning-tschang-tschin  besetzte  |||  ^  Yö-lin.
Die  anderen  sogenannten  Räuber  lagerten  hier  und  dort
und  sammelten  sich  auf  Bergen  und  zwischen  Sümpfen,  jedoch
Ül  &  M  Lieu-wu-tscheU 1  überfiel  den  Palast  von  it
Fen-yang.  Li-yuen  versammelte  die  Anführer  und  Angestellten
und  sprach  zu  ihnen:  Ich  bin  jetzt  verbleibender  Statthalter,
jedoch  die  Räuber  besetzten  die  getrennten  Paläste.  Den
Räubern  Freiheit  lassen  und  sie  nicht  hinrichten,  ist  ein  todeswürdiges
  Verbrechen.  Lässt  man  jedoch  die  Streitmacht  ausrücken, ­
  wartet  man  gewiss  auf  die  Meldung.  Jetzt  ist  Kiang-tu
abgeschlossen  und  fern.  Wenn  man  später  als  bis  zur  bestimmten ­
  Zeit  eintrifft,  was  lässt  sich  thun  ?  —  Alle  sagten:
Derjenige,  bei  welchem  ausschliesslich  der  Nutzen  des  Reiches
und  des  Hauses  sein  kann,  seid  ihr.  Li-yuen  antwortete:
Gut!  —  Er  berief  die  Streitmacht  und  erlangte  in  zehn  Tagen
eine  Menge  von  zehntausend  Menschen.
Die  zugetheilten  verbleibenden  Statthalter  3*  Wangwei,
  Anführer  der  tigermuthigen  Leibwächter,  und  ^
Kao-kiün-ya,  Anführer  der  tigerzahnigen  Leibwächter,  sahen,
dass  Streitkräfte  in  grosser  Menge  gesammelt  wurden  und  vermutheten,
  dass  Veränderungen  geschehen.  Sie  kamen  überein,
bei  der  Gelegenheit,  wo  man  in  dein  Tempel  von  Tsin
um  Regen  bitten  würde,  Li-yuen  bei  Seite  zu  schaffen.  Li-yuen
bemerkte  dieses  und  traf  heimlich  seine  Vorkehrungen.
Im  fünften  Monate  des  Jahres  besichtigte  Li-yuen  mit
Wang-wei  und  Kao-kiün-ya  die  Sachen  in  dem  Sammelhause
von  Kliai-yang.  ftj  #  Lieu-tsching-hoei,  Vorsteher  der
Pferde,  meldete,  dass  Wang-wei  und  Kao-kiün-ya  sich  empören.
Mau  nahm  sie  sofort  auf  den  Sitzen  fest.  An  dem  Tage  3
drangen  die  Türken  über  die  Gränzen.  Li-yuen  befahl,  in  dem
Heere  zu  sagen:  Die  Menschen  meldeten,  dass  Wang-wei  und
Kao-kiün-ya  die  Türken  herbeiriefen.  Jetzt  zeigt  es  sich,  dass
es  wahr  ist.  —  Hierauf  tödtete  man  die  beiden.  Zugleich  stellte
Li-yuen  die  Streitmacht  auf,  entsandte  ^|J  ^  pp}  Lieu-wentsing
  und  liess  ihn  mit  den  Türken  ein  Biindniss  schliessen.

Lieu-wu-tächeu  war,  wie  oben  ersichtlich,  in  Ma-yi  aufgestandeu  und
hatte  sich  Kaiser  genannt.
            
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