Zur Kaiserwalil 1619.
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helliglichen, sintemal er dem vorigen Concept A. 1612 allerdings
genieß, approbirt worden, und soll aufs reine geschrieben
und gepürlichen vollnzogen worden.
Eu. Churf. G. übersenden wir auch underthenigst Abschrift
etlicher Sachen, so zum Umbschreiben in die Dictatur
gegeben worden. Und Eu. Churf. G. unterthenigste gehorsame
Dienste zu leisten achten wir uns jederzeit pflichtschuldig.
Geben Frankfurt den 27. August A. 1619.
Eu. Churf. G.
unterthenigste
Wolf G. zu Mansfeld m. p.
Esaias von Brandenstein m. p.
Wolf von Lüttichau m. p.
Gabriel Tüntzel m. p.
Actus Eleetionis Ferdinandi Secundi, Eomanorum Regis.
(Copie. — Loc. Nr. 10678. — Fol. 134—147.)
Mercurii, 28. Augusti, Anno etc. 1619. Vormittags umb
ungefehr 7 Uhrn, haben sich die vier anwesende Herren Churfürsten,
Mainz, Trier, Cöln vnd Böheim, neben den Chur-Pfälzischen,
Sächßischen vnd Brandenburgischen Gesandten,
uf dem Römer in der gewöhnlichen Rathstuben, wie sie sich
deßen zuuorn verglichen gehabt, beisammen befunden, daselbsten
sie ihren Churfürst]. Habit, so vom rothen Scharlachtuch,
außerhalb des Königs, welcher vom rothen Sammet gewesen,
angelegt, und sind also bekleidet vom Römer in S. Bartholomes
Stifftkirchen in hernach folgender Ordnung geritten:
Anfenglich Mainz vnd Trier neben einander, im zweiten
Glied Cöln zur rechten, und der König zur linken Hand, nach
demselben im dritten Glied der Churpfälzische Gesandte in
der Mitten, der Sächßische uf der rechten und der Brandenburgische
uf der linken Seiten, und ist einem jeden Churfürsten
sein Schwert in der Scheide durch ihre Erbmarschälle, so alle
zu Pferd gewesen, und vorher geritten, fürgeführet worden.
Alß sie nun vor gemeldetes Stifft kommen, sind die Herren