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T a d r a.
wortung' des Memorials an ihren Ort stellete, zumal weil sie
verhoffeton, sie hotten sein Anbringen zur gnüge selbst eingenommen.
Dann so viel sie sich erinnern könnten were dasselbe
fürnemblich nechst den curialibus uf deine bestanden,
daß der Herr Churfürst Pfalzgraf am liebsten sehe, wann die
jetzige Wahl verhindert werden könnte und daß 8. Churf. G.
ufs wenigste des subjecti halben unsers gn. Herrn Gedanken
wissen möchten und was sie des Königs Ferdinandi Person
wegen erinnern laßen. Nun bedanketen sich S. Churf. G. des
Zuentbietens, vernehmen auch gerne, daß dero Käthe mit den
Churpfälzischen Abgesandten gute Correspondenz gehalten,
inmaßen sie dann darauf befehlichet, hätten aber hingegen aus
der Unserigen einkommenen Relation nicht verstehen können,
daß bishero gegen ihnen von den Pfälzischen dergleichen erfolget.
So viel aber den Haupthandel anlangt, betten zwar S.
Churf. G. am liebsten gesehen, daß die Composition der böhmischen
Unruhe dem Wahlwerk fürgegangen were, inmaßen
sie dann die ihrigen, ein solches zu urgiren, instruiret, ihnen
auch anfänglich keine andere Vollmacht, deme mit dem Plerrn
Churfürsten Pfalzgrafen gemacheten Verlaß nach, denn zu
dieser Composition mitgegeben. Sie hetten aber hernach von
dero nacher Frankfurt abgefertigten Gesandten Bericht erlanget,
daß die Churpfälzischen Abgeordneten sich bald Anfangs
zur Wahl und Krönungs-Handlung legitimiret, daher sie
sich hernach auch ihres theils hierinnen accommodiren mtißen
und sehen auch mehr nicht wie dieses Werk zu hintertreiben,
zumal da auch dieser Tag vor einen Wahltag ausgeschrieben,
die Herrn geistlichen Churfürsten zu Frankfurt deswegen zusammen
kommen und die weltlichen ihre Gesandten ad eundem
tinem dahin geschicket, so gebe auch die güldene Bull diesem
Werk seine gewisse Zeit, es weren albereit Handgelöbniß von
den anwesenden Churfürsten und der Abwesenden Abgesandten
(welches aber uf keinen andern als Wahltagen zu geschehen
pflegete) dem Herrn Churfiirsten zu Mainz geleistet worden
und anders mehr fürgangen, das zu einer vorstehenden Wahl
eigentlich gehörig, daher nicht mehr ratione integra noch
einige Dilation in negotio principali zu hoffen. Und wiewohl
S. Churf. G. ratione subjecti gegen dem Abgesandten gerne
ihre Meinung erkleret hetten, so bekennete er doch selbst,