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T a d r a.
gute Vertrauen haben, Sie werden dieses alles nicht weniger als
wir bei sich reiflich erwegen und erkennen, auch diesfals mit
uns nit allein einig, sondern auch mit diesen unsern wohlgemeinten
ufrichtigen Erbieten zuefrieden sein, und ferner kein
Bedenkens haben, die vorstehende Wahl mit und beneben uns
zu verrichten, darzue wir aber E. Ld. persönliche Anwesenheit
hochnützlich und ersprießlich zu sein erachten.
So gelangt an dieselbe unser freundlichs Begehren, Sie
wollen gemeinen Wohlwesen zue gueten und Befürderung des
Reichs Wohlfahrt diese Reis unbeschwert über sich nehmen
und zue mehrer Bezeugung ihres friedliebenden Gemtiths, ihr
tragendes Churfl. Ambt und Kleinodt zue Trost des Vaterlands
bei der Wahl selbsten versehen, und alles zue einem
erwünschtem gueten Endt bringen helfen, oder da über Verhoffen
ein solches je nit sein könte dero Abgesanden dermaßen
volkommenen Gewalt und Befelcli geben, damit sie neben uns
die Wahl ohne lengern Verzueg und zue deren in der güldenen
Bull bestimbten Zeit würklichen vollnziehen helfen mögen.
Daran verrichten E. Ld. ein rühmblich, Gott wohlgefelliges
und dem Vaterland zue gutem gereichendes W’erk,
und wir seind es umb dieselbe mit alzeit behaglich freundlicher
Diensterweisung unserm Vermögen nach hinwieder zu
beschuhten geneigt. Dieselbe göttlicher Allmacht treulich empfehlende.
Dat. Frankfurt den 2. Augusti Anno 1619.
Jo. Suicardus m. p., Archiepiscopus Moguntinus
Lotharius m. p., Archiepiscopus Treverensis.
Ferdinandus m. p., Archiepiscopus Coloniensis.
XVIII.
Die kursäehsischen Gesandten zu Frankfurt an den
Kurfürsten.
(Original dd. 24. Juli/3. August 16111. Fol. 365.)
Durchlauchtiger etc.
Wir machen uns keinen Zweifel, Eu. Churf. G. werden
nunmehr unsere Relation und Postscriptum sub dato den 22.
dieses zurecht bekommen und daraus vernommen haben, wie
ganz instendig die geistlichen Churfürsten die Wahl zu beför-