Fünf Streitfragen.
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dagegen eine Accidenz, welche man an die Masculinform anfügt
um dadurch das weibliche Geschlecht zu bezeichnen. Es
drückt demnach, seiner Natur nach, nicht so intensiv das
weibliche Geschlecht aus, wie jenes. Daraus folgt, dass die
Bildung des Plural, san. masc. von den mit s fern, schliessenden
Eigennamen näher liegt, als in jenem Falle.
Ihn Keilln lässt gleichfalls, wie die Küfenser, das ü vor
der Bildung des Plural, san. masc. wegfallen, motivirt aber
dessen Wegfall abweichend folgendermassen: ,Die ursprüngliche
o
Form ist : davon lautet der regelrechte Plural, san. fern.,
nach Ausstossung des — und diess ist nach seiner
Ansicht diejenige Form, welche der Bildung des Plural, san.
masc. zu Grunde liegt. Der Vocal Fatha ist dabei das die
Nennwörter von den Qualificativen unterscheidende Charakteristicum.'
1
Die oben 8. 329 an die Spitze gestellte Regel ist die
Lehre der Basrenser, welche auf folgenden zwei stichhaltigen
Gründen basirt:
1. Die Bildung des Plural, san. masc. ist zulässig bloss bei
den Eigen- und Gattungsnamen, welche frei sind von Tä fern.,
der mit Vernunft begabten männlichen Wesen und bei den diesen
zur nähern Beschreibung dienenden Qualificativen, deren Femininum
mit s gebildet wird. Schliesst nun ein Eigenname, welcher
ein männliches Wesen bezeichnet mit Tä fern., so ist einzig
zulässig die regelrechte Bildung des Plural, san. fern., da der
Plural, san. masc. zwei Gegensätze (die beiden einander widersprechenden
Genus- und NumerusbezeichDungen s und ^ l)
in sich vereinigen würde. Die Richtigkeit dieser Ansicht erhellt
aus der Verbindung eines Substantivs männlichen Geschlechts
1 Vgl. Fleischer, Beitr. 1870, S. 285 und 292; — Nar el-kirä Z. 19; —
Wasit el-nahu ('e», Z. 8; — Ibn Ja'is p. 323, Z. 7 ff. und p. 348; —
Sudur al-dahab Pt", Z. 17; - Ardabili comm. zu Unmudaf p. 60, Z. 10;
— Lumsden ar. gr. p. 512, Sect. sec., Rule first; — Hariri Durrat el
gawwäs hrsg. v. Thorbecke |^|, Z. 9. — Kämil Ipp, Z. 6; — Hariri
seanees ed. II, Bd. II, p. 85 (Ibn Hallikän II, 55 ed. de Slaue):
Selon Stbaweihi Kitfib suppl. arabe Nr. 1155 Fol. 12 v : On maintient le
fatha, raeme en omettant la derniere lettre de ce nom, parceque on dit
ordinairement