Fünf Streitfragen.
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2. Der Dual und Plural erfordern die Veränderung dieser
Consonanten zur Differenzirung der Casus, weil sie denselben
eigenfhümlicli sind und sich sonst nicht linden. Die Ursache
davon liegt in dem Umstande, dass die auf einen schwachen
Consonanten ausgehenden Nomina, wie Lae, und
eine Analogie in den ihnen formell entsprechenden
starken Nominibus haben, welche die Norm für ihre Abwand-G
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lung abgeben: so entsprechen den beiden ersteren
den letzteren Dagegen für die Form des Duals
und Plurals gibt es keine analoge Erscheinung, ausser in dem
Dual und Plural selbst, oder in Ermangelung jener eben in
der Veränderung der Abwandlungsconsonanten.
3. Wird die Ansicht der kufischen Schule widerlegt durch
die Form der Pronomina separata und conjuncta, die sich
ebenfalls gemäss den durch sie auszudrückenden Casus ver-Xi
wandeln, z. B. drückt das Pronomen separatum o-il 1 den
Nominativ aus, dÜ! und den Accusativ; in
Xi '
vertritt das Pronomen conjiuictum d den Genitiv, in d.Äj!^ den
? 0 9 > ü ^
Accusativ, das «y in und taiAjiS den Nominativ u. s. w.
Gegen die Deutung des terminus technicus 0^0.)
des Sibaweihi von Seiten der Küfenser ist einzuwenden:
a) dass derselbe allezeit der Schlussconsonant des Wortes ist.
Diess sind aber auch — nach der Auffassung der Basrischen
Schule — das Elif, Wäw und Ja, demnach ist der Ausdruck
im Sinne der Basrischen Schule zu deuten; b) in der Behauptung
der Küfenser, dass Sibaweihi die Consonanten Elif, Wäw und
Ja deswegen nenne, weil vermittelst derselben
die Abwandlung ausgedrückt werde, gleichwie durch die einfachen
Vocale, liegt ein innerer Widerspruch, da der Ausdruck
1 ■ C- w
1 Beiläufig sei bemerkt, dass nach der Ansicht der Basrenser J und Lj|
allgemeine, alle Personen ausdrückende Pronomina sind; die bestimmte
Person wird erst durch das hinzugefügte Pronomen tl), 8 u. s. w.,
welches die x d. h. die besondere Beziehung ausdrückt, angezeigt.
Anbäri behandelt dieses Thema ausführlich in der 94. üXZamO- Vgl. oben
das Verzeichniss der JoLwjo.
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