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K 0 8 u t.
Die Schule von Basra weist nicht weniger als sechs mehr
oder minder von einander abweichende Ansichten neben der
Vulgata (shauf. 1
II. Die Vulgata.'- 1. Die consonantische Flexion tritt als
Ersatz für den ausgefallenen dritten Radical ein, um den Schein
der Triliteralität des Stammes zu bewahren. Die schwachen
Consonanten vertreten bloss die einfachen Vocale. Eine doppelte
Abwandlungsbezeichnung im Sinne der Küfenser anzunehmen
hat keinen Zweck, da die Casusendungen bloss dazu dienen,
die Stellung des Nomens im Satze zu bestimmen, z. B. das
Subject von dem Objecte zu unterscheiden. Diesem Zwecke
genügt aber vollständig die einfache, gleichviel ob vocalische
oder consonantische Abwandlungsbezeichnung, da zwei eine
und dieselbe Function verrichtende Zeichen ebenso überflüssig
wären, wie die doppelte Bezeichnung des Genus fern, in dem
Pluralis san. fern. 3 Abgesehen davon, spricht nach den Basrensern
auch der Grund dagegen, dass es für ähnliche Fälle
keine analoge Erscheinung im Arabischen gibt. 1
Einige Basrenser machen noch den Einwand geltend,
dass, wenn die Möglichkeit zweier homogenen Abwandlungsbezeichnungen
in demselben Worte vorhanden wäre, eo ipso auch
die Möglichkeit zweier nicht übereinstimmenden Abwandlungs-U-g-'-t
^ y-zl lAi ^-g-J yi
JLsj JU»! ^ Jj
1 LgJ LgJLö Lo^ SiI kS^ll jji
Vgl. dazu Fleischer, Beiträge 1874, S. 97; — de Sacy’s Clirest. ar. II, 539,
und Lane’s arabic english Lexicon s. v. ^_j| p. 262.
1 Anbäri erwähnt bloss vier (II 1, 3, 4, 5) davon; wir ergänzen die übrigen
nach Ibn Ja'is. Vgl. unten.
2 Alfijj. |t", Z. 14; vgl. |C, vorletzte Zeile: Lg.il ^■g.A+Jlj
ksxäJI kolj i_oJüM^ koli
£ H^.avAD! koU ^LJI^ Vgl. noch Agrümijjah ed. Trumpp, S. 14; —
Ibn Ja'is ‘||, Z. 1 ff.; — Sudür el-dahab |)t, Z. 7 ff.; — Katr el-nadä (*,
Z. 2 ff. u. s. w.
ü
3 Anbäri ^! Fol. 17 b ; vgl. den Text unten.
1 Vgl. aber S. 301.