Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

P  f  i  z  m  a  i  e  r.

des  Pa',  Pa-tung  ,der  Osten  des  Pa‘.  In  Japan  sagt
man  in  demselben  Sinne  mi-tsu-domo-e  ,drei  Zeichnungen  der
Armschiene',  wobei  tomo-e,  ebenso  wie  in  futa-tsu-domo-e,  der
Regel  zuwider  den  Nigorilaut  erhält.  Zu  bemerken  ist  noch,

dass  die  Schreibart  p»  2  (tomo-e)  die  einzig  richtige,  die

Schreibart  ^  (tomo-fe  mit  der  Aussprache  tomo-je)  die
unrichtige  ist.
Dass  man  an  der  Oeffnung  der  Dachziegel  das  Zeichen
PJ  anbringt,  hat  eine  Beziehung  zu  dem  Wasser.  Auf  gleiche
Weise  meisselt  man  das  Hornblatt  (midzu-kusu  ,die  Wasserpflanze') ­
  ein.  Es  hat  den  Sinn,  dass  man  dadurch  das  Wasser  abhält. ­
  An  dem  Feste  des  sich  krümmenden  Wassers  yjfc.  ^
kioku-sui-no  jev),  welches  von  dem  Kaiser  Gen-sö  (485  n.  Chr.)
eingeführt,  an  dem  dritten  Tage  des  dritten  Monats  gefeiert
wird,  schreibt  man  das  Zeichen  B  auf  ein  Papier  und  lässt
es  auf  dem  Wasser  fortschwimmen.  Man  glaubt,  dass,  dieses
sich  auf  das  herumfliessende  Wasser  bezieht.
In  dem  ^  )j^J  =|jE-  (kon-ziaku-mono-gatari)  findet
sich  die  Stelle:  Tatakai-ni  £2,  (fa-zi)-ni  j|=S  (oi)-mawaru
,in  dem  Kampfe  als  Zeichen  Pa  rings  verfolgen'.
In  den  Erklärungen  ^  ^  Ama-no’s  heisst  es:  Auf  der
linken  Seite  der  Trommel  sind  zwei  linke  Zeichen  Pa.  Auf
der  rechten  Seite  der  Trommel  sind  zwei  rechte  Zeichen  Pa.  B
(fa)  ist  eigentlich  ein  aus  den  alten  Formen  der  Zeichen
(un-rai)  ,Wolkendonner'  verändertes  Zeichen.  Diese  zwei
Zeichen  wurden  auch  [pj  geschrieben.  Die  Donnerblumen

eines  Stoffes  (rai-mon)  nennt  man  im  gemeinen  Leben

ina-dzumci  ,Blitz'.  Die  Wolkenblumen  eines  Stoffes  (

un-mov)  nennt  man  im  gemeinen  Leben  udzumaki  ,das  Wirbeln'.
Man  sagt,  weil  das  Zeichen  (2,  Pa  die  Lesung  von
tomo-e  ,Zeichnung  der  Armschiene'  hat  und  das  Bild  des
wirbelnden  Wassers  ist,  könne  es  auch  von  der  Gestalt  der
Wolken  gebraucht  werden.  Da  in  der  That  sowohl  Armschiene ­
  als  Trommel  tönende  Gegenstände  sind,  könne  die  Anbringung ­
  des  Zeichens  auf  ihnen  in  ,Wolkendonner'  seinen
Grund  haben.
Was  das  Wort  pjJ  tomo  betrifft,  so  wird  geglaubt,
dass  es  den  Sinn  von  TB  te-omo  ,Handfläche'  hat.  Nach  einer
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.