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Frie ss.
III.
Von lierzog Albrechten non Oesterreich.
O reiches sinnes prehende glut!
wie ist mein hercz so gar unfrut,
daz es mir nie enczundet wart
mit chunst deiner rainen art.
5 in hiczigen lieb rubeinen uar
trag ich der chunste offenpar
mit mut und auch mit willen,
so wirt sein parillen
der sinn naturleichen chalt,
10 wenn mir vnchunst mit ir gewalt
dacz hercze min beraubet,
so wird ich ser betawbet
vnd laider spelier funde lam.
ich siech in meines sinnes chram
15 darinne und ich nicht weches
so chluges noch so speches,
das ich der alten chunst rodel
formirte nach dem alten model
der maisterleichen wicze.
20 ich form, ich grab, ich snizze
der wort pildung und gestalt,
wan ich si gib in die gewalt
der chunste zu beschawen,
so han ich sew verhawen,
25 an lidmaz vnd an len ge;
min arm ist zu strenge,
wes ich mich vnderwinde,
seind ich so luczel uinde,
der spehen funden froner geist
30 daz chlag ich dir, seind du wol waist
mein hercz willen vnd mut,
hilf mir daz ich dem fürsten gut
sein lob mit Worten chröne