Centralasiatische Studien. I.
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wenn er bei der Position Kül, welche, wie wir sehen werden,
etwas nördlich von dem heutigen Bustän in Bukhäräi gesucht
werden muss, bemerkt (Sprenger, Post- und Reiserouten, S. 17):
,südlich davon beginnen die Berge, welche sich bis Sin ausdelmen'.
Wir übergehen die Sonderbezeichnungen, die sich
bei anderen arabischen Geographen für diesen Bergzug vorfinden,
und erwähnen nur den Namen Sak, den al-Istakhri
(übers, v. Mordtmann, S. 130) für das Gebirge südlich von
Samarqand kennt. Am häufigsten begegnet der Name Buttam
(|*Xj) als Gesammtbezeichnung für den Gebirgsstock, welcher
im Gebiet von Nakhsap und Kiss anhebt und in der Richtung
nach Osten sich hinziehend die Quellen des Zarafsän in sich
schliesst, so wie die Quellen aller jener Zuflüsse, welche Oxus
und Jaxartes aufnehmen; in neuerer Zeit, zum ersten Male
bei Bfibr (I p. 56), begegnet dafür der Name Küh-I-tan oder
Küh-tan, und auch die neuesten Kartenwerke bieten für das
Scheidegebirge von Kiss und Hisär den. entstellten Namen
Koten oder Kütün. Seit Lehmann sind auch die Benennungen
Wassan-tau und Fän-tau (von neupers. fän ,morsch, brüchig')
für die südwärts von Ura-mithan und Warza-minar am Zarafsän
sich erhebenden Bergzüge in Gebrauch.
Auch in den sinischen Schriftwerken finden sich Angaben
über Gebirge in Sogd. So findet sich z. B. die Notiz, südlich
von Tong-Tsao oder Osrüsana nach Fei-’an oder Farghäna hin
erstrecke sich der Po-si ian oder das Gebirge Po-si (Abel-Remusat,
Nouv. mel. asiat. I p. 235; Po-sie, bei Deguignes),
,oü sont des retranchements et des fosses creuses par un general
du temps des Han'; man wäre versucht in dem Namen baktr.
parsti neupers. püst ,Rücken' zu suchen, oder Basä (L*j), was
bei einigen Geographen als Gesammtname für die von Galca’s
bewohnten Gebirgscantone von Wärukh, Saldi und Hüsiyär
vorkommt; sogar an die Thalschlucht Basmanda, durch welche
man von Ura-täpä in das Zarafsänthal hinübergelangt, könnte
gedacht werden. Bald darauf heisst es in demselben Berichte:
,on y voit la ville de Ye-ca, qui est gardee par un commandant.
On sacrifie deux fois par an, en se tenant debout vis-ä-vis
d’une caverne d’oü il sort de la fumee; le premier qui la
touche est frappe de mort.' Bei diesem Naturwunder werden
wir an die heiligen Feuer der Parsen gemahnt, noch mehr aber