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Tomaschek.
daselbst fand er einen herrlichen Bergsee, wahrscheinlich den
Qül-I-qalän der neuesten Berichte (1 p. 176: Au milieu des
montagnes de Fän se trouve un grand lac qui a environ un
ser’i de circuit; c’est une belle nappe d’eau et qui offre un
spectacle des plus curieux), und schlug hierauf nordwestwärts
den Weg über Kistüt nach dem Qühik ein. Die Bergnamen
Fän und Qän werden uns noch später begegnen. ■— Hier nur
noch die Erörterung des heutzutage fasst ausschliesslich in
Uebung bestehenden Namens Zar-afsän, d. i. ^pucotpipoq. Den
Grund zu dieser Bezeichnung bot unzweifelhaft die Thatsache,
dass die Wassermassen der oberen Zuflüsse aus dem Kühtan
und Qara-tagh einen mit Goldkörnchen und Go ldkry stallen
untermischten Bergschutt mit sich führen und dieses Geschiebe,
zu überaus dünnen Plättchen ausgeschmiedet, an den flacheren
Uferstellen absetzen; dass jenes Gebirge Ganggold enthalten
muss, ergiebt sich auch aus dem Vorhandensein von Goldschüppchen
in den das Gebiet von Hisär durchschneidenden
Zuflüssen des Oxus. Schon die sinischen Berichte führen Gold
als ein Product von Sogd an, und die arabischen Geographen
bezeugen das Vorkommen von Gold in dem Gebirge Buttam.
Der reisende Naturforscher Lehmann erfuhr (S. 115), dass
die Tagik’s bei Ura-mlthan aus dem Ufersande des Flusses
Gold in feinen Körnchen wüschen; er selbst sah (S. 119, 122)
einige feine Goldkörnchen, die 10 Werst aufwärts von Warzaminar
an dem Fänbach waren erwaschen worden, und beschreibt
das mühsame Verfahren der überaus spärlichen Goldgewinnung,
' mit welcher sich vornehmlich die Juden befassen
sollen. Uebrigens ist der Name Zarafsän ein durchaus moderner
und in keiner älteren Schriftquelle nachzuweisen; denn dass
bei Aristoteles Meteorol. I, 13 der Flussname 6 Xoacxr;? verändert
werden müsse in Zap'äc-vjc und dass der Zarafsän damit
gemeint sei, wie Roesler (Aralseefrage S. 52) will, — credat
Judaeus Apella.
Sollte sich der älteste Name des Sogdflusses gar nicht
erschliessen lassen? Doch vielleicht, wenn wir den sinischen
Berichten über Sogdiana aus den Zeiten der Dynastien Sui
und Thang Aufmerksamkeit schenken wollen; darin ist mehrmals
von dem Na-mi sui oder dem Flusse Na-mi (M W) die
Rede, und es wird bemerkt, Khang oder Sa-mo-kien (Samarkand)