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Tomascliek.
nam etc., so haben wir alles was die Alten über den Sogdfluss
berichten.
Genauere Nachrichten bieten schon die arabischen Geographen,
namentlich Ihn Hauqal und Yäqüt, mag auch deren
Kunde über den Oberlauf des Flusses immerhin noch dürftig
sein. Ihnen zufolge entspringt der ,Fluss von Sughd' in dem
Gebirge Buttam (*Jü) im Lande der Qarluq-Türken, nach der
Seite von al-Räst und Saghäniyän und gegen Farghäna hin.
Die Länge des Thaies bis Bukhärä hin beträgt 50 Parasangen
oder acht Tagereisen. Nach längerem Laufe sammelt sich das
Wasser zu einer Art kleinen See’s, Namens Wal (^5., etwa
baktr. vaidhi? oder sehr. wart, baktr. vairi ,Seebecken',
vairya ,Canal'?). Hierauf folgen Ortschaften, namentlich der
unter dem Namen Burghar oder Yurghas bekannte Gau. Der
Fluss gelangt zum Orte Waraglisar der bereits zu
Samarkand gehört; hier ist ein Damm aufgeführt, dessen Erhaltung
den Bewohnern obliegt, was ihnen als Aequivalent
der Kopfsteuer (kharag) angerechnet wird; liier theilen sich
die Gewässer in zahlreiche Canäle, um sich hinter Samarkand
zu einem Hauptfluss wieder zu vereinigen. Von der Quelle
bis zu den Mauern Samarkand’s sind es mehr als 20 Parasangen.
Hinter Bukhärä und Baikand in der Steppe verlieren
sich die Gewässer in einem Wasserbecken, das bei Idrisi (II
p. 194) den Namen Sam-gas führt. Dies die Nachrichten der
Araber den Plauptumrissen nach; in die Namen der zahlreichen,
das Gebiet Samarkand’s bewässernden Canäle, welche sie
anführen, wollen wir nicht eindringen, sondern gleich einige
ergänzende Notizen aus anderen morgenländischen Quellen
anfügen. Bei den persischen Geschichtschreibern bis auf die
neueste Zeit herab ist kein anderer Name für den Sogdfluss
häufiger in Gebrarrch als Kühikfluss, äb-I-Kühik. Die Bezeichnung
rührt von einer tumulusartigen Anhöhe auf der Nordseite
Samarkand’s her, an welcher der Fluss vorüber fliesst,
und die jetzt unter dem türkischen Namen Cupän-ätä-täpä
bekannt ist, vormals aber den persischen Namen Kühik ,monticulus'
führte (Memoires de Baber, p. Pavet de Courteille I
p. 98); hier hatte Mirza Ulugh-begh sein astronomisches Observatorium
errichtet zum Behufe der Rectificirung der Erdtafeln
seines Vorgängers Khoga Nasir al-Tusi, eine Gründung, welche