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Tomascliek.
berichtet über Kaflfa ein Periplus Euxini Ponti (§ 51, p. 415 M.):
vüv oh Xeysxai fj ©Ecooxta xy) AXavtxij ijxoi xr, Taupnä) SiaXsxxw ApoaßSa,
xouxeaxiv ETcxaOsoi;. Müllenhoff (Monatsber. d. Berliner Akad.
1866 p. 564) verbessert ganz mit Recht AßSapSa, und ich bemerke,
dass der Consonantismus beider Wortbestandtheile specifisch
ösisch ist: aßB- ,sieben' ist öS. awd, baktr. hapta, d'poa
ist ard ,hehr, göttlich, Genius', baktr. areta ereta, altpers. arta
(vgl. dazu ös. ardar aldar ,Herr, Aeltester', armen, ardar ,gerecht,
wahrhaftig', ’Äpoapo; und Apoapaxo; sarmat. Eigennamen
auf Inschriften, endlich ’AXov; alanische Prinzessin bei Kedrenos
II p. 503 a. 1033), wozu noch das ös. Pluralsuffix -tha
getreten ist. ,Die sieben Herren (Genien)' sind offenbar die
sieben Amesä-cpenta, ein Wahrzeichen dafür, dass die Alanen
aus Ceutralasien ausgezogen sind und als jüngste manische Ankömmlinge
des zoroastrischen Lichtglaubens theilhaftig waren,
während ihre Vorgänger, die Skoloten, ihren eigenen Mythenkreis
besassen, den noch keine zoroastrischen Ideen berührt
hatten.
Doch kehren wir zurück zu Cughdlia, dem ,rein geschaffenen,
heiligen' Lande des Ostens! Wir müssen nämlich von
einer zweiten Bezeichnung für dasselbe Meldung thun, der
allerdings ein späteres Alter zukommt. Im Huzväres nämlich
wird Qughdha mit Surik ("pTD und mit der Variation
dl^w Süräk) umschrieben, und heisst es vom Arang: ,er
fliesst vom Har-burz in das Land Sürlk, das man auch Same
nennt' (Bundehes cap. XX, mit Justi’s Verbesserung Same-ce
für Ame-ce). Beruht auch letztere Angabe auf einer Verwechslung
von Sürik mit Süristän oder Sriim, und ist es auch
noch immer nicht ausgemacht, ob unter Arang, baktr. Ranha,
was ursprünglich Bezeichnung eines mythischen Stromes gewesen,
später der Jaxartes oder der Oxus verstanden worden
ist, so steht doch die Existenz des Namens Sürlk für Sogdiana
fest. Wir legen weniger Werth auf das von Spiegel (Eran.
Alt. I S. 220) herbeigezogene Appellativ eines neben dem
Könige von Kabul genannten Fürsten im Sah-nämah, Sürl,
weil wir der Meinung sind, dass darunter nur der Marzabän
von Marw verstanden werden darf, sowie ja noch unter Yazdagird
ein fast unabhängiger Fürst Mäha-veh Sürl erwähnt
wird, der alles Land bis zum Oxus besass, während die jen-