Demostlienische Studien.
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lichsten Punkte, deren g'enug sind. Denn nicht nur das Ziel,
welches sich Demosthenes in dieser Rede als nächstes gesteckt,
ist falsch aufgefasst, sondern auch seine Massregeln in
ihrer Bedeutung und ihrem Zusammenhang verkannt. Es ist
eine Täuschung anzunehmen, wie Weidner tliut, Demosthenes
lege die Auffassung nahe, seine Vorschläge seien das Radicalmittel,
welches die beklagenswerthe Lage des Staates sofort
und völlig zu ändern im Stande sei (Weidner S. 248), durch
welches mit Sicherheit alles Verlorne werde wiedergewonnen
werden. Im Gegentheil, darnach scheint ihm die gegenwärtige
Lage nicht angethan: an eine Aufnahme der Offensive gegen
Philipp ist jetzt nicht zu denken (§ 23: oü-/. svivuv vjp.tv 770p!-oaoOat
Süvajxiv tyjv sy.sivw 7:apaTai;op.svY;v). Als der Krieg ausbrach,
konnte man so hochfliegende Plane hegen, Philipp zu strafen,
jetzt müsse man Zusehen, nicht selber Schaden zu nehmen
(§ 43 : Oaup.a^w . . ei p.v]osi? Bp.wv . . . opyti^ETai opwv tyjv l-*4v apXV
tou 7roXep.su tou Tip.wp^oaoOat 4?£X:7T7üov, ty;v oe teXeutyjv
oucrav *i)07) ÜTTcp tou pd] 7ra0Eiv y.ay.w? Btto toü <J>iXi7T7tou). Der räth
jetzt das Richtige, welcher zeigt, welche Macht, in welcher
Stärke und mit welchen Mitteln erhalten, im Stande sein
wird auszudauern, bis man entweder den Krieg durch Unterhandlung
abschliesst oder den Feind besiegt; denn nur im
Besitze einer solchen Macht dürfte man fürderhin keinem Nachtheil
mehr ausgesetzt sein (§ 15: tu; TropicOsloa Trapaazeur) y.ai
ttouy) y.ai ttoOsv oiap.Eivat ouv/jasTai, sw? äv y) oiaXucwp-sOa ttswBsvte?
TÖV TToXsp.OV TTEp'.yEVWp.sBa TWV S/0pö)V ' OUTW yäp OUZSTl TOU XoiTTOU
Traayoip.EV av y.ay.w?). Noch näher bezeichnet der Redner als
unmittelbare Folge seiner Vorkehrungen den Schutz vor weiteren
Unbilden (§ 34: tou. ttxo/eiv aÜToi y.ay.w? si;w ysvvpsaBs),
dass Philipp nicht mehr wie bis jetzt athenische Bürger von
den Inseln in die Gefangenschaft führen, Getreidekähne mit
unermesslicher Habe aufgreifen, noch das heilige Schiff bei
Marathon kapern werde, sowie dass er in Zukunft die Mittel
zur Kriegführung nicht mehr durch Plünderung athenischer
Bundesgenossen sich werde schaffen können (§ 34: y.ai eti Trpb?
TOUTW TTpWTOV p.EV TOV p.EytOTOV TWV sy.ElVOU TTCpWV d(paipvj<TS<J0S. EOTt S’ OUTO?
t(? ; a:rb twv üpsTEpwv Bp.1v 7toXep,e1 oupp.a/wv, äywv y.ai cpspwv tou?
-XeovTa? ~>;v OäXaTTav).. Kann der defensive Zweck der aufzustellenden
Heeresmacht klarer und nachdrücklicher bezeichnet werden?