Heinzel.
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U.
U ursprünglich in letzter Silbe.
U fällt ab, ausser wo in II n dahinter stand. Vielleicht
schwand u im Anfang der Periode III nur im Auslaut, wie u
aus altem -d, -ja, s. oben S. 451. 453. Denn sunu (A. Sg.) ist
inschriftlich noch in III erhalten, nur wissen wir nicht, ob
dagegen noch feliu oder schon fe galt. Sunu, völlu (A. Sg.)
könnte sein bewahrtes u der alten Nasalierung verdanken,
welche über I. II gedauert hätte, wie a von altem -am in I
bleibt, s. oben S. 370. Auch an Analogie von arm (A. Sg.)
könnte man bei der späteren Form voll (A. Sg.) denken. —
Ganz wie a nach Abfall des in II noch vorhandenen n, s. oben
S. 442, bleibt u in völlu (A. PL), tömdu (3. PI. Pf. Ind.).
U ursprünglich vor der letzten Silbe.
Nach Auslautgesetz in letzter Silbe.
U bleibt, immer vor consonantischem Auslaut, wie die u
a, ä, ja, ja, i an gleicher Stelle; s. oben S. 452. 453. 455.
U ursprünglich vor der letzten Silbe.
Nach Auslautgesetz vor der letzten Silbe.
U fällt aus unter denselben Bedingungen wie a, u von
a, ja, an gleicher Stelle, s. oben S. 452. 454, öflgir (N. PI. Masc.),
öflgum (D. Sg. Masc.), södli, iötni, fiöt.ri (D. Sg.), — aber södul,
iötun, fiötur (A. Sg.), öflugra (G. PL).
Plie und da ist u, wo man einen Verlust erwarten sollte,
erhalten, s. Wimmer Gramm. §. 80, A, 1, klAmulan (disertum)
Tryggevaelde, Wimmer Ru-neskriftens oprindelse S. 255.
Excurs über u der Ableitung und Endung.
Man sieht, wie zähe altes u ursprünglich letzter Silbe
haftet, besonders wo es von di stammt, s. oben S. 430, nachdem
von a, i kaum mehr eine Spur vorhanden. Die «-Stämme
wirken im N. A. Sg. Umlaut, völlr, voll, die i-Stämme nicht,
stadr, stad. — Auch vor der letzten Silbe ist u später ausgefallen