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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 87. Band, (Jahrgang 1877)

454

Heinzei.

JA  ursprünglich  vor  der  letzten  Silbe.
Kurz  JA.
Nach  Auslautgesetz  vor  der  letzten  Silbe.
A  in  ja  fällt  unter  denselben  Bedingungen  aus,  wie  a  im
gleichen  Falle,  s.  oben  S.  452,  fr  ae.gr  a  (G.  PL),  aber  fraegjan
(A.  Sg.  Masc.),  temjandi  (Part.  Prs.).  J  schwindet  nach  Princip.
U  von  ju  aus  ja  muss  bleiben,  da  es  nur  vor  auslautendem ­
  u  letzter  Silbe  steht,  das  abfällt,  fraegjum,  vaenum  (D.  Sg.
Masc.);  s.  oben  über  u  aus  a,  S.  452.  .7  schwindet  nach  Princip.
JA  ursprünglich  vor  der  letzten  Silbe.
Lang  JA.
Nach  Auslautgesetz  in  letzter  Silbe.
Ja  wird  ja,  wie  in  ursprünglich  letzter  Silbe.
Ju,  das  in  II  durchaus  Consonanz  hinter  sich  hatte,  bleibt
auch  nach  Ausfall  des  n,  s.  oben  S.  452.  J  fällt  nach  Princip
aus.  Ebenso  bleibt  ju  aus  kurzem  ja  im  gleichen  Fall  und
verliert  j  nach  Princip.
JA  ursprünglich  vor  der  letzten  Silbe.
Lang  JA.
Nach  Auslautgesetz  vor  der  letzten  Silbe.
Ja  wird  ja,  wie  in  ursprünglich  letzter  Silbe.  —  Ju
verliert  u  und  somit  j  in  Injlgna,  hellna  (G.  PL),  wie  u  von
ä  in  tungna  ausfällt,  s.  oben  S.  452;  —  in  eggjuJum  wird
es  wohl  aus  demselben  Grunde  belassen,  wie  u  in  kölludum;
s.  ebendaselbst.

I.
I  ursprünglich  in  letzter  Silbe.
Lang  I.
Lang  i  wird  zu  kurz  i;  s.  oben  bei  ja,  ja  S.  453.
            
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